Veranstaltungs-Kalender

20.4.

Boswiler Meisterkonzert

Ensemble Corund

Boswiler Meisterkonzerte

  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
  • Abendkasse ab 16.30 Uhr, Eintritt: CHF 70.–/55.–/45.– (Stud./Lehrl.: CHF 25.–; Kinder bis zwölf Jahre: frei)

Nach dem Konzert: 3-­Gang-­Menü, CHF 55.–, serviert vom
Restaurant Hirschen, Bünzen:

Hausgemachte Gemüsebouillon mit Morcheln
und Frühlingszwiebeln
Kalbsbraten an Kräutersauce mit Kartoffel-­Sellerie­-Püree
und Gemüse
Dessert von der Platte

Vegetarisches Menü:
Hausgemachte Gemüsebouillon mit Morcheln
und Frühlingszwiebeln
Spargelravioli an Bärlauchsauce
Dessert von der Platte

Die Platzzahl ist beschränkt, eine separate Reservation
ist unerlässlich.

 

Boswiler Meisterkonzert

Ensemble Corund

Ensemble Corund & Corund Barockorchester
Gunhild Alsvik, Sara Jäggi, Sopran
Ursina Patzen, Carmen Würsch, Alt
Thomas Herford, Zacharie Fogal, Tenor
Marcus Niedermeyr, Ekkehard Abele, Bass
Stephen Smith, Leitung

Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Johannespassion, 2. Fassung von 1725 BWV 245 c

Nach der Interpretation von Bachs Matthäuspassion vor zwei Jahren kehren das Luzerner Ensemble Corund und das Corund Barockorchester unter Stephen Smith für die zweite Fassung von Bachs Johannespassion zurück zu den Boswiler Meisterkonzerten.

Die zweite Fassung von 1725 birgt Entdeckungen: Choralbearbeitungen bilden den Rahmen beider Passionsteile, neue Arien entstanden, von Bach als Variation der im Jahr zuvor aufgeführten ersten Fassung gedacht. Später weiter verändert bis zur uns heute vertrauten Fassung, hören unsere Ohren wertvolle Ergänzungen des Bekannten. Auch im Passionskonzert des Ensemble Corund ist das solistische Singen in kleiner Besetzung Maxime, in der Überzeugung, dass Bach die Passionen für wenige Sänger konzipiert hat. Bei aller Strahlkraft entsteht so Beweglichkeit und kammermusikalische Feinnervigkeit im Zusammenwirken mit dem ebenfalls solistisch besetzten Orchester.

  • http://kuenstlerhausboswil.ch/konzerte
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  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
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  • 20190420T170048
  • 20190420T200048
  • Boswiler Meisterkonzert: Ensemble Corund

27.4.

Konzert und Tavolata

Klezmer, Tanz und Lieder

Zu Gast am Künstlerhaus

  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
  • Abendkasse ab 18.15 Uhr, Eintritt: CHF 50.- / Tavolata Musicale im Anschluss CHF 65.-

Konzert und Tavolata

Klezmer, Tanz und Lieder

David Orlowsky, Klarinette
Chaarts

Felix Mendelssohn (1809–1847)
«Andante» aus der Sonate für Klarinette Es-Dur
Streich-Oktett E-Dur op. 20

Sergej Prokofiew (1891–1953)
«Ouverture über hebräische Themen» für Klarinette und Streicher op. 34

Betty Olivero (*1954)
Sechs Jüdische Lieder und Tänze

David Orlowsky (*1981)
Klezmerstücke

Er gilt als der Klezmer-Klarinettist einer jungen Generation und bewegt die Zuhörer in seinen Konzerten mit magischen Klängen. David Orlowsky vermag wie kein anderer auch als klassischer Klarinettist zu überzeugen. Im Klezmer ist das weitaus Wichtigste zu singen, so inbrünstig und tragend wie es ansonsten nur noch die menschliche Stimme kann.

Auch für Mendelssohn ist die Stimme, das Lied, der Kern von Musik. Bekannt ist er für seine Lieder ohne Worte, so schlicht und anrührend, wie nur er sie zu schreiben vermochte. Besonders in seinen frühen Werken öffnet sich mit seinen Melodien gleichsam der Himmel. Mendelssohns Musik macht mit einem Arrangement des bekannten Andante den Anfang, gefolgt von seinem jugendlichen Geniestreich, dem Streich-Oktett.

Prokofiews berühmte «Ouverture über hebräische Themen» atmet bereits den Zauber jüdischer Lieder und des Klezmer, kommt aber ebenso bodenständig und mit fulminant-russischem Gestus daher.

In Betty Oliveiros «Sechs Jüdischen Liedern und Tänzen» schlägt das Klezmer-Idiom endlich vollends durch. Als Filmmusik zu «Der Golem» wurde die Musik Oliveiros weltweit bekannt.

Mit seiner eigenen Klezmermusik, beenden das Ensemble und David Orlowsky den faszinierenden Klangbogen durch 200 Jahre jüdische Musik zeitgemäss in ebenso sinnlich-tänzerischer Weise.

Im Anschluss an das Konzert findet die Tavolata Musicale statt. Sie beinhaltet ein Begrüssungsgetränk, Essen mit verschiedenen Speisen, Dessert und alle Getränke. Die Plätze sind limitiert. Eine Buchung der Tavolata ohne Konzert ist nicht möglich, jedoch kann das Konzert ohne Tavolata besucht werden.

  • http://kuenstlerhausboswil.ch/konzerte
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  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
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  • Konzert und Tavolata: Klezmer, Tanz und Lieder

28.4.

Boswiler Meisterkonzert

Pogostkina, Guez, Ishizaka

Boswiler Meisterkonzerte

  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
  • Abendkasse ab 16.30 Uhr, Eintritt: CHF 60.–/45.–/35.– (Stud./Lehrl.: CHF 25.–; Kinder bis zwölf Jahre: frei)

Nach dem Konzert: 3-­Gang-­Menü, CHF 55.–, serviert vom
Restaurant Hirschen, Bünzen:

Spargelcremesuppe mit Speckchips
Lammhüftli an Olivenjus mit Polenta und Gemüse
Dessert von der Platte

Vegetarisches Menü:
Spargelcremesuppe mit Bärlauchschaum
Geschmortes Gemüse «mediterran» mit Polenta
Dessert von der Platte

Die Platzzahl ist beschränkt, eine separate Reservation
ist unerlässlich.

Boswiler Meisterkonzert

Pogostkina, Guez, Ishizaka

Alina Pogostkina, Violine
Nimrod Guez, Viola
Danjulo Ishizaka, Violoncello

Franz Schubert (1797–1828)
Streichtrio D 471

Alfred Schnittke (1934–1998)
Trio für Violine, Viola und Violoncello

Wolfgang Amadé Mozart (1756–1791)
Divertimento Es-­Dur KV 563

Für die deutsch­russische Geigerin Alina Pogostkina (Festival Artist am Boswiler Sommer 2009) und den deutsch­japanischen Cellisten Danjulo Ishizaka (Gast bei den Meisterkonzerten 2008) ist es nach zehn Jahren eine Rückkehr nach Boswil. In der exquisiten Gattung Streichtrio werden sie dabei ergänzt vom israelischen Bratschisten Nimrod Guez. Die drei Musiker gehören zu den herausragenden Interpreten ihrer Generation.

Exquisit wie die Gattung und herausragend wie die Musiker ist auch das Repertoire dieses Abends. Mozarts Divertimento ist ein vollendetes und weit ausgreifendes Meisterwerk, Schnittkes grosses Trio vereint ein weites Panorama an Stilen und Ausdrücken. Zwischen ihnen schlägt Schuberts ursprünglich für Klaviertrio geschriebenes Nachtstück die Brücke.

 

  • http://kuenstlerhausboswil.ch/konzerte
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  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
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  • 20190428T200011
  • Boswiler Meisterkonzert: Pogostkina, Guez, Ishizaka

28.4.

Jugend-Sinfonieorchester Aargau

Benefizkonzert für Venezuela

Tournee

  • Aula Neue Kantonsschule Aarau
  • Eintritt: frei, Kollekte

Jugend-Sinfonieorchester Aargau

Benefizkonzert für Venezuela

Jugend-Sinfonieorchester Aargau
Hugo Bollschweiler, Leitung

We need you!

Das Jugend-Sinfonieorchester Aargau spielt ein Benefizkonzert zugunsten der Musikerinnen und Musiker des JSAG, die in Venezuela leben.

Programm: Kammermusik und Kammerorchesterwerke,
Dauer ca. 70 Minuten

ACHTUNG: Das Konzert findet in Aarau statt, in der Aula der Neuen Kantonsschule, Schanzmättelistrasse 32, 5000 Aarau

  • http://kuenstlerhausboswil.ch/konzerte
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  • Aula Neue Kantonsschule Aarau
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  • Jugend-Sinfonieorchester Aargau: Benefizkonzert für Venezuela

03.5.

Schlusskonzert des Meisterkurses Euphonium

Euphonium-Euphorie

  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
  • Eintritt: frei, Kollekte

Schlusskonzert des Meisterkurses Euphonium

Euphonium-Euphorie

Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Euphonium-Meisterkurses mit Steven Mead

Steven Mead gilt als bester Euphoniumspieler der Welt. Er bekleidet eine Professur am Royal Northern College of Music in Manchester. Daneben unterrichtet er an verschiedenen Hochschulen in Europa und Japan. Der Engländer tritt in über 70 Konzerten pro Jahr mit führenden Orchestern und Brass Bands auf. Im Mai spielt Mead als Solist mehrere Konzerte mit dem argovia philharmonic unter Douglas Bostock.

Diese Gelegenheit nutzen wir und bieten vom 1. bis 3. Mai den ersten Euphonium-Meisterkurs am Künstlerhaus Boswil an. Im Schlusskonzert stehen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit attraktiven Perlen aus dem Euphonium-Repertoire auf der Bühne der Alten Kirche.

Das Euphonium, auch Infanteriecello genannt, ist das «Cello» der Blasmusik. Es gehört wie das Flügelhorn und die Tuba zur Familie der Bügelhörner. Im Sinfonieorchester kommt das Euphonium hauptsächlich als Soloinstrument zum Einsatz. 1843 erfunden, klingt das Euphonium eine Oktave tiefer als die Trompete und eine höher als die Tuba.

  • http://kuenstlerhausboswil.ch/konzerte
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  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
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  • Schlusskonzert des Meisterkurses Euphonium: Euphonium-Euphorie

19.5.

Kinderkonzerte Künstlerhaus

Der gestiefelte Kater

  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
  • Abendkasse ab 10.30 Uhr, Eintritt: Kinder bis 12 Jahre CHF 5.–; Jugendliche, Lehrlinge, Studenten CHF 10.– Erwachsene CHF 25.–, Familienkarte CHF 50.– (beide Eltern/Grosseltern und alle Kinder bis 12 Jahre)

Kinderkonzerte Künstlerhaus

Der gestiefelte Kater

Berner Bläsersolisten
Sebastian Schindler, Waldhorn
Nils Kohler, Klarinette
Monika Schindler, Fagott
Sakura Kindynis, Flöte
Catherine Kämper, Oboe

Musikmärchen nach den Gebrüdern Grimm für Kinder ab sechs Jahren.

Der arme Müllerssohn glaubt, der unglücklichste Mensch auf der ganzen Welt zu sein. Denn er erbt von seinem Vater nur einen unnützen kleinen Kater, während seine Brüder die Mühle und einen Esel bekommen. Aber aufgepasst, der Kater kann sprechen! Und er verlangt doch tatsächlich von seinem neuen Herrn ein Paar Stiefel, um aufrecht wie ein Mensch durch die Welt spazieren zu können. So verhilft er dem Müllerssohn in immer neuen und dreisten Abenteuern zu Reichtum und Glück: zu feinen Kleidern, Ländereien, einem prächtigen Schloss mitsamt der wunderschönen Prinzessin.

Das bekannte Märchen vom gestiefelten Kater wird hier in freier und anregender Form neu erzählt, mit einer wunderbar intensiven Musik und einem musikalischen Erzähler. Sicherlich werden sich viele Kinder – und auch Erwachsene – an der Neufassung dieser heiteren Geschichte und am virtuosen Spiel des Bläserquintetts des KonzertTheaterBern erfreuen.

  • http://kuenstlerhausboswil.ch/konzerte
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  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
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  • Kinderkonzerte Künstlerhaus: Der gestiefelte Kater

22.5.

Jahreskonzert der Musikschule Boswil

Zu Gast am Künstlerhaus

  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
  • Eintritt: frei

Jahreskonzert der Musikschule Boswil

Schülerinnen und Schüler der Musikschule Boswil

Auch dieses Jahr haben die Schülerinnen und Schüler der Musikschule wieder ein spannendes Konzert zu bieten.

Der Fokus liegt beim aktuellen Programm auf speziellen Besetzungen und nicht alltäglichen Instrumentenkombinationen. Lassen Sie sich überraschen und geniessen Sie unser vielfältiges Programm!

  • http://kuenstlerhausboswil.ch/konzerte
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  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
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  • 20190522T190000
  • 20190522T220000
  • : Jahreskonzert der Musikschule Boswil

23.6.

AUSVERKAUFT!

Sir András Schiff

Boswiler Meisterkonzerte

  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
  • Eintritt: AUSVERKAUFT!

Nach dem Konzert: 3­-Gang-­Menü, CHF 55.–, serviert vom
Restaurant Hirschen, Bünzen:

Bunter Sommersalat mit knackigem Gemüse
an Kräuterdressing
Kalbsgeschnetzeltes an Stroganoffsauce mit
frischen Nudeln und Gemüse
Dessert von der Platte

Vegetarisches Menü:
Bunter Sommersalat mit knackigem Gemüse
an Kräuterdressing
Gemüseragout an Stroganoffsauce mit frischen Nudeln
und Gemüse
Dessert von der Platte

Die Platzzahl ist beschränkt, eine separate Reservation
ist unerlässlich.

AUSVERKAUFT!

Sir András Schiff

Sir András Schiff, Klavier

Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Sechs Partiten für Klavier BWV 825–830

1953 in Budapest geboren, gilt Sir András Schiff als einer der prägenden Pianisten der Gegenwart. Seine Klavierrezitals umfassen die Hauptwerke von Bach, Haydn, Mozart, Beethoven, Schubert, Chopin, Schumann und Bartók. Unter anderem hat Schiff seit 2004 den kompletten Zyklus der 32 Klaviersonaten von Ludwig van Beethoven weltweit in mehr als 20 Städten aufgeführt. Weitere Schwerpunkte sind die Aufführung der Klavierkonzerte von Bach, Mozart und Beethoven unter eigener Leitung. Als Dirigent und Solist arbeitet er häufig mit seinem eigenen Kammerorchester, der Cappella Andrea Barca, wie auch mit dem Chamber Orchestra of Europe.

Vielfach ausgezeichnet und in unnachahmlicher Kunst, Musik aus der Stille heraus erklingen zu lassen, spielt er in Boswil integral Bachs sechs Partiten für Klavier. Schiff sagt: «Ich empfand Bach immer als befreiend. Bei ihm fühle ich mich wie ein Fisch im Wasser». Bach zu spielen, sei «Labsal für Körper, Seele und Geist».

  • http://kuenstlerhausboswil.ch/konzerte
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  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
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  • AUSVERKAUFT!: Sir András Schiff

23.6.

Kinderkonzerte Künstlerhaus

Wilhelm Tell

  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
  • Abendkasse ab 10.30 Uhr, Eintritt: Kinder bis zwölf Jahre CHF 5.– / Jugendliche, Lehrlinge, Studenten CHF 10.– / Erwachsene CHF 25.– / Familienkarte CHF 50.– (beide Eltern/Grosseltern und alle Kinder bis zwölf Jahre)

Kinderkonzerte Künstlerhaus

Wilhelm Tell

Gemeaux Quartett
Arisa Fujita, Violine
Francesco Sica, Violine
Sylvia Zucker, Viola
Matthijs Broersma, Violoncello

Mitmachkonzert für Streichquartett und eine Schauspielerin, für Kinder ab sechs Jahren.

Hohe Berge, saftige Wiesen, glasklare Seen, Käse mit Löchern – das ist die Schweiz. Ein Land des Friedens und der Freiheit! Aber was ist da los? Tyrannen wollen das Land erobern und die armen Bauern unterdrücken. Das lassen sich die Schweizer nicht gefallen. Wilhelm Tell, der Held der Geschichte ist nicht nur der beste Armbrustschütze weit und breit sondern auch ein Mann der Tat. Ob es ihm wohl gelingt, mit Mut und Verstand die Bösewichte aus dem Land zu vertreiben? Vielleicht könnte es klappen, wenn alle Kinder im Konzert kräftig mithelfen. Mut kann Berge versetzen!

Das Schauspiel "Wilhelm Tell" war Friedrich von Schillers letztes Drama (Uraufführung 1804 in Weimar). Die gleichnamige Oper (Uraufführung 1829 in Paris) war auch Gioacchino Rossinis letztes Meisterwerk. Die Ouvertüre wurde für dieses Kinderkonzert von Andrew Hannan bearbeitet.

Musik: Gioacchino Rossini und andere
Text und Schauspiel: Ilona C. Schulz nach einer Erzählung von Friedrich von Schiller

 

  • http://kuenstlerhausboswil.ch/konzerte
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  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
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  • 20190623T163000
  • 20190623T193000
  • Kinderkonzerte Künstlerhaus: Wilhelm Tell

29.6.

AUSVERKAUFT!

Walk & Wonder

Musikfestival Boswiler Sommer

  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
  • Eintritt: AUSVERKAUFT!

AUSVERKAUFT!

Walk & Wonder

Timothy Ridout, Viola
Chiara Enderle, Violoncello
Thomas Mohr, Tenor
Sebastian Manz, Klarinette
und weitere Festivalmusiker

Ludwig van Beethoven (1770–1827)
«Duett mit zwei obligaten Augengläsern» für Viola und Violoncello

Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Aus den Schemelli-Liedern

Igor Strawinsky (1882–1971)
Drei Stücke für Klarinette

«Walk & Wonder» wandelt dieses Jahr auf legendären Spuren in der unmittelbaren Umgebung Boswils.

Der Spaziergang startet beim Restaurant Niesenberg. Von dort geht es zum ersten musikalischen Intermezzo in der 1962 gebauten Kapelle Oberniesenberg, zu den idyllischen Teichen im Feldenmoos und zum ehemaligen Jagdhaus der Äbte von Muri. Unterwegs offerieren wir Ihnen eine Mittagsverpflegung mit Getränken. Von den Freiämtersteinen führt der Weg durchs Wyssenbachtäli zur Lourdesgrotte Boswil, wo Sie ein weiteres musikalisches Intermezzo geniessen können.

Der Freiamt-Spezialist Peter Hägler ist Ihr Reiseführer: Er erzählt zum Beispiel die spannende Geschichte der keltischen Besiedlung der Gegend und erinnert an den längst verschwundenen Bünzer See.

Zum Abschluss des Spaziergangs erwarten Sie die Festivalmusiker in der Alten Kirche Boswil mit einer dritten musikalischen Überraschung.

Der musikalische Spaziergang startet und endet beim Künstlerhaus Boswil. Besammlung: 10.00 Uhr beim grossen Parkplatz.

In Zusammenarbeit mit Erlebnis Freiamt.

 

  • http://kuenstlerhausboswil.ch/konzerte
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  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
  • 20190420T203715
  • 20190629T100000
  • 20190629T130000
  • AUSVERKAUFT!: Walk & Wonder

29.6.

Boswiler Sommer: Legendär!

Himmel und Erde

Musikfestival Boswiler Sommer

  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
  • Abendkasse ab 18.30 Uhr, Eintritt: CHF 90.–/80.–/60.–/Kinder bis zwölf Jahre freier Eintritt

Apéro
In den zwei Konzertpausen vor und nach dem Vortrag: Apéro (im Konzertticket inbegriffen).
Kein Konzertmenü an diesem Abend.

Boswiler Sommer: Legendär!

Himmel und Erde

Franziska Gottwald, Alt
Thomas Mohr, Tenor
CHAARTS Chamber Artists
Thomas Jung, Leitung
Roland Buser Philosoph und Astronom

Gustav Holst (1874–1934)
Die Planeten op. 32
Kammerversion von George Morton

Roland Buser (*1946)
Philosophische Gedanken: Der Mensch im Kosmos

Gustav Mahler (1860–1911)
Das Lied von der Erde
Kammerversion von Arnold Schönberg

Im Eröffnungskonzert des Boswiler Sommers werden Himmel und Erde in zwei legendären Musikstücken gespiegelt. Gustav Holst charakterisierte die sieben zu seinen Lebzeiten bekannten Planeten mit einer Palette von faszinierenden Klangfarben und monumentalen Klangeffekten. Dabei ging es dem englischen Komponisten mehr um die astrologischen als um die astronomischen Aspekte. Jeder der sieben Planeten-Sätze spiegelt die Gedanken und Gefühle, die mit der namensgebenden römischen Gottheit (Mars, Venus, Merkur etc.) in Verbindung gebracht werden.

Die Ehrfurcht vor der Legende: Was Gustav Mahler «Das Lied von der Erde» nannte, war eigentlich seine neunte Sinfonie. Denn seit Beethoven, Dvořák und Bruckner stellte «die Neunte» eine magische Grenze dar. Und tatsächlich: Auch für Mahler sollte die 9. Sinfonie, die er ein Jahr später komponierte, seine letzte vollendete bleiben. Sein sinfonischer Liederzyklus «Das Lied von der Erde» basiert auf Nachdichtungen altchinesischer Lyrik, mit denen er sich in einer Zeit schwerer persönlicher Schicksalsschläge beschäftigte.

«Der Kosmos inspiriert mich», sagt der Philosoph und Astronom Roland Buser. «Er lässt mich erkennen, dass wir Teil eines grossen Ganzen sind. Wenn wir uns darauf einlassen, kann uns der Kontakt mit dem ‹Himmel› wieder näher zu uns selbst bringen.» Zwischen den zwei Konzertblöcken lässt Buser die Gedanken ins Universum schweifen und stellt sich in seinem Vortrag «Der Mensch im Kosmos» den ganz grossen Fragen.

  • http://kuenstlerhausboswil.ch/konzerte
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  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
  • 20190420T203715
  • 20190629T190033
  • 20190629T220033
  • Boswiler Sommer: Legendär!: Himmel und Erde

30.6.

Boswiler Sommer: Legendär!

Pioniere

Musikfestival Boswiler Sommer

  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
  • Abendkasse ab 10.30 Uhr, Eintritt: CHF 55.–/45.–/35.–/Kinder bis zwölf Jahre freier Eintritt

Konzertmenü, 13.15 Uhr
- Tatar-Trilogie vom Rind, Kalb und der Avocado
- Mit Aprikosen und Frischkäse gefüllte Pouletbrust auf Kartoffelrisotto und glasierten Zucchetti
- Brombeer-Meringue-Törtli

Vegetarisches Menü
- Carpaccio von der Avocado mit Gemüsetatar
- Rüebli-Nuss-Burger mit Sauerrahm auf Kartoffelrisotto
- Brombeer-Meringue-Törtli

Separate Reservation unerlässlich! Die Platzzahl ist beschränkt.

Boswiler Sommer: Legendär!

Pioniere

Phillippe Tondre, Oboe
Timothy Ridout, Viola
Chiara Enderle, Violoncello
Lea Magdalena Knecht, Harfe
Maximilian Randlinger, Flöte
casalQuartett
 

Wolfgang Amadé Mozart (1756–1791)
Quartett F-Dur für Oboe, Violine, Viola und Violoncello KV 370

Claude Debussy (1862–1918)
Sonate für Flöte, Viola und Harfe

Alexander Konstantinowitsch Glasunow (1865–1936)
Streichquintett A-Dur op. 39

Als Claude Debussy 1889 die Pariser Weltausstellung besuchte, lauschte er einem Gamelan, einem traditionellen javanischen Orchester, dessen Besetzung vor allem aus Metallophonen, Gongs und Trommeln besteht. Debussy liess sich von den exotischen Klängen zu einer musikalischen Entwicklung inspirieren, die in ihrer neuen Klanglichkeit als «Impressionismus» bezeichnet wurde.

In der Folge wurde Debussy zum vielleicht prägendsten Wegbereiter an der Schnittstelle von der Romantik zur Moderne – so bedeutend wie Wolfgang Amadé Mozart hundert Jahre vor ihm. Dieser schuf mit seinem einzigen Oboenquartett ein Meisterwerk, inspiriert vom virtuosen Spiel des deutschen Oboisten Friedrich Ramm, eines der grössten Instrumentalisten seiner Zeit.

Das musikalische Genie des noch blutjungen Alexander Glasunow begeisterte den russischen Holzhändler Mitrofan Petrowitsch Beljajew so sehr, dass dieser sich aus dem Geschäft zurückzog, um künftig als Verleger und Mäzen Musiktalente zu fördern. Sein legendärer Musikverlag M. P. Belaieff, 1885 in Leipzig gegründet, trug mit über 1200 publizierten Werken wesentlich zur Verbreitung russischer Komponisten des 19. Jahrhunderts bei. Eine Perle aus Beljajews Sortiment: Glasunows Streichquintett in der seltenen Besetzung mit zwei Celli.

Zu den berühmtesten Werken aus Beljajews Verlagssortiment gehört übrigens Rimski-Korsakows «Scheherazade», das am Sonntag, 30. Juni, 20.15 Uhr ebenfalls am Boswiler Sommer erklingen wird.

  • http://kuenstlerhausboswil.ch/konzerte
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  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
  • 20190420T203715
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  • Boswiler Sommer: Legendär!: Pioniere

30.6.

Boswiler Sommer: Legendär!

Scheherazade

Musikfestival Boswiler Sommer

  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
  • Abendkasse ab 19.45 Uhr, Eintritt: CHF 60.–/50.–/35.–/ Kinder bis zwölf Jahre freier Eintritt

Konzertmenü, 18.00 Uhr
- Bunter Sommer-Kräutersalat mit gebackenen
Seezungenstreifen
- Rosa gebratener Kalbshohrücken an Cognac-Rahmsauce
auf Spinat-Risone
- Kirschen-Quarktorte (ohne Alkohol)

Vegetarisches Menü
- Bunter Sommer-Kräutersalat mit gebackenen Oliven
- Quorn-Geschnetzeltes an Senfsauce mit Spinat-Risone
- Kirschen-Quarktorte (ohne Alkohol)

Separate Reservation unerlässlich! Die Platzzahl ist beschränkt.

Boswiler Sommer: Legendär!

Scheherazade

Timothy Ridout, Viola
Martin Klett, Klavier
Max Baillie, Violine
Sebastian Manz, Klarinette
Ruven Ruppik, Schlagzeug
CHAARTS Chamber Artists
 

Robert Schumann (1810–1856)
Märchenbilder op. 113

Bohuslav Martinů (1890–1959)
Sieben Arabesken

Robert Schumann (1810–1856)
Märchenerzählungen op. 132

Claude Debussy (1862–1918)
Première Rhapsodie

Nikolai Rimski-Korsakow (1844–1908)
Scheherazade op. 35

Legendär ist die Entstehung der Geschichten aus Tausendundeiner Nacht, deren Ursprünge in Indien und Persien zu finden sind. Scheherazade erzählt dem tyrannischen Sultan Nacht für Nacht eine so spannende Geschichte, dass dieser sie – entgegen seiner Absicht – nicht im Morgengrauen töten lässt, weil er in der folgenden Nacht das Ende der Geschichte hören will.

Nikolai Rimski-Korsakow, der zeitlebens eine Faszination für den Orient hegte, schöpfte aus diesem Stoff die Inspiration für seine klangprächtige Orchestersuite «Scheherazade».

Das Konzertprogramm des Abends verknüpft Rimski-Korsakows sinfonische Dichtung mit musikalischen Fantasiestücken, die bei Claude Debussy rhapsodisch erzählen, bei Bohuslav Martinů orientalische Arabesken aufgreifen und bei Robert Schumann den Märchenton der deutschen Frühromantik evozieren.

So entfaltet sich die Legendentradition ganzer Generationen in der unübertroffenen Erzählkraft von Musik.

  • http://kuenstlerhausboswil.ch/konzerte
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  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
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  • Boswiler Sommer: Legendär!: Scheherazade

01.7.

Boswiler Sommer: Legendär!

Casanova

Musikfestival Boswiler Sommer

  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
  • Abendkasse ab 19.45 Uhr, Eintritt: CHF 65.–/55.–/45.–/ Kinder bis zwölf Jahre freier Eintritt

Konzertmenü, 18.00 Uhr
- Kalte-Suppen-Trilogie: Mango-Ingwer, Erdbeer-Rosmarin
und Aprikose
- Poulet-Saltimbocca an Aceto-balsamico-Honigjus,
Kräuterrisotto, glasierte Kefen
- Erdbeer-Tiramisu

Vegetarisches Menü
- Kalte-Suppen-Trilogie: Mango-Ingwer, Erdbeer-Rosmarin
und Aprikose
- Zucchetti-Piccata, Kräuterrisotto, glasierte Kefen
- Erdbeer-Tiramisu

Separate Reservation unerlässlich! Die Platzzahl ist beschränkt.

Boswiler Sommer: Legendär!

Casanova

Wolfram Berger, Erzähler
Philippe Tondre, Oboe
Maximilian Randlinger, Flöte
Chiara Enderle, Violoncello
CHAARTS Chamber Artists

Giacomo Casanova
«Meine Flucht aus den Bleikammern Venedigs»

Alessandro Marcello (1673–1747)
Oboenkonzert d-Moll

Antonio Vivaldi (1678–1741)
Cellokonzert a-Moll RV 419

Francesco Geminiani (1687–1762)
Concerto grosso d-Moll «La Follia»

Antonio Vivaldi (1678–1741)
Flötenkonzert «La Notte» op. 10


«Casanova, der: umgangssprachlich für Frauenheld, -verführer». Der venezianische Schriftsteller und Abenteurer hätte sich wohl nicht erträumen lassen, dass sein Name einst Einzug in den Duden finden würde, als er wegen angeblicher «Schmähungen gegen die heilige Religion» im Dogenpalast hinter Gittern sass. Mit seiner Flucht aus den berühmt-berüchtigten Bleikammern sicherte er sich aber einen Ehrenplatz in den Legenden seiner Zeit.

Der Schauspieler Wolfram Berger leiht dem legendären Charmeur seine markante Stimme und erzählt «Meine Flucht aus den Bleikammern Venedigs». Eingebettet ist die packende Geschichte in die schillernde Musik von Antonio Vivaldi und zwei weit weniger bekannten Zeitgenossen, die es an diesem Abend zu entdecken gilt.

Alessandro Marcello stammte aus einer venezianischen Patrizierfamilie und betätigte sich nicht nur als Mathematiker und Philosoph, sondern auch als Dichter und Komponist. Sein Oboenkonzert gilt als Archetypus des Genres. Marcello war Mitglied der Accademia dell’Arcadia, der neben dem grossen Librettisten Metastasio auch Arcangelo Corelli angehörte.

Ein Schüler Corellis war der Geiger und Komponist Francesco Geminiani, dessen Concerto grosso auf die «La Follia»-Variationen seines Lehrers zurückgeht. Geminiani schrieb dieses Werk in London, wo er gemeinsam mit Georg Friedrich Händel am königlichen Hof musizierte.

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  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
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  • Boswiler Sommer: Legendär!: Casanova

02.7.

Boswiler Sommer: Legendär!

Nostalgie

Musikfestival Boswiler Sommer

  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
  • Abendkasse ab 19.45 Uhr, Eintritt: CHF 65.–/55.–/45.–/ Kinder bis zwölf Jahre freier Eintritt

Konzertmenü, 18.00 Uhr
- Zitronengrassuppe mit Knuspercrevette
- Rosa gebratenes Lammhüftli mit einer Kräuter-Senfkruste
an Honigjus, Bäckerinnenkartoffeln, Bohnenbündel
- Pfirsichparfait mit Pfirsichsalat

Vegetarisches Menü
- Zitronengrassuppe mit Kokos-Banane
- Gemüselasagne mit leichtem Curryschaum
- Pfirsichparfait mit Pfirsichsalat

Separate Reservation unerlässlich! Die Platzzahl ist beschränkt.

Boswiler Sommer: Legendär!

Nostalgie

Chiara Enderle, Violoncello
Felix Froschhammer, Violine
Philippe Tondre, Oboe
Igor Ahss, Fagott
CHAARTS Chamber Artists
Gábor Takács-Nagy, Leitung

Ottorino Respighi (1879–1936)
Antiche danze ed arie

Pjotr Iljitsch Tschaikowski (1840–1893)
Rokoko-Variationen op. 33

Joseph Haydn (1732–1809)
Sinfonia Concertante op. 84

Die Nostalgie – der sehnsuchtsvolle Blick in frühere Zeiten – war und ist immer wieder eine Triebfeder für grosse Werke. Dass es dabei um weit mehr geht als das blosse Kopieren des alten Glanzes, beweisen die Komponisten dieses Abends. Sie schaffen aus dem Gegenstand ihrer Nostalgie eine neue und eigenständige künstlerische Aussage.

Die Grazie und Verspieltheit des Rokokos: Pjotr Tschaikowski sehnte mit seinen Variationen die heile und unbeschwerte Welt vergangener Zeiten herbei, um sich aus seiner Schwermut zu befreien. Zudem sind seine Variationen eine Verneigung vor Mozart, dessen «sonniges Genie» Tschaikowski «zu Tränen» rührte.

Mit seiner leuchtenden Suite im neoklassizistischen Stil hauchte Ottorino Respighi im frühen 20. Jahrhundert der Musik des 16. Jahrhunderts neues Leben ein. Der Römer forschte in Bibliotheken und Archiven nach Werken alter Musik, die er mit seinen Kompositionen in ein neues Klanggewand kleidete.

Josef Haydn – als Übervater der klassischen Sinfonie gefeiert – belebte mit seiner Sinfonia Concertante eine Konzertform wieder, die zu seiner Zeit bereits aus der Mode gekommen war. Mit diesem unerhört spannenden Wettstreit für Oboe, Fagott, Violine und Cello verzückte er 1792 das Konzertpublikum in London.

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  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
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03.7.

Boswiler Sommer: Legendär!

Zum Roten Igel

Musikfestival Boswiler Sommer

  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
  • Abendkasse ab 19.45 Uhr, Eintritt: CHF 55.–/45.–/35.–/Kinder bis zwölf Jahre freier Eintritt

Konzertmenü, 18.00 Uhr
- Poulet-Galantine mit kleinem Salatbouquet an Himbeervinaigrette
- SwissPrim-Rindsentrecôte an Sauce Maltaise, Rosmarin-Bramata
und Marktgemüse
- Kaffee-Cheesecake mit Caramelglace

Vegetarisches Menü
- Tomaten-Pfirsich-Salat mit Lavendel
- Gebratener Fenchel im Sesammantel, Rosmarin-Bramata
und Tomatensauce
- Kaffee-Cheesecake mit Caramelglace

Separate Reservation unerlässlich! Die Platzzahl ist beschränkt.

Boswiler Sommer: Legendär!

Zum Roten Igel

Ensemble ZRI
Ben Harlan, Klarinette
Max Baillie, Violine
Matthew Sharp, Violoncello
Jon Banks, Akkordeon
Iris Pissaride, Santur

Johannes Brahms (1833–1897)
Klarinettenquintett op. 115

Traditionelle Klezmermusik
aus Ungarn, der Ukraine, Rumänien, Israel, Moldawien und den Karpaten

Im Wiener Gasthof Zum Roten Igel verkehrten sie alle: Schubert, Schumann, Mendelssohn, Bruckner. Und einer von ihnen weigerte sich gar, woanders zu essen oder zu trinken: Johannes Brahms. Er liebte die Musik der Fahrenden und Volksmusikanten, die in seinem Stammlokal spielten. In seinem Klarinettenquintett sind diese Einflüsse unüberhörbar.

Die Uraufführung des Klarinettenquintetts war einer von Brahms grössten Erfolgen. Der Klarinettist Richard Mühlfeld, der Brahms mit seinem virtuosen Spiel zu diesem Quintett angeregt hatte, stand mit dem Joachim-Quartett auf der Bühne der Berliner Singakademie. Ein Kritiker schrieb nach der Uraufführung, das Werk sei von idealer Schönheit und die Wirkung der Klänge auf den Zuhörer von «fast überirdischem Reiz».

Der Name des britischen Ensembles ZRI ist natürlich nichts anderes als die Reminiszenz an dieses legen- däre Restaurant. Das Ensemble verbindet im Gewand von Dorfkneipen-Musikanten die Musikwelten, die in der Wirtsstube Zum Roten Igel aufeinandertrafen, auf kongeniale Weise: Brahms’ Klarinettenquintett im Original und seine «Zigeunerseele» in Form von Klezmermusik aus der ganzen Welt gehen hier nahtlos ineinander über.

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  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
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04.7.

Boswiler Sommer: Legendär!

Legends

Musikfestival Boswiler Sommer

  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
  • Abendkasse ab 19.45 Uhr, Eintritt: CHF 55.–/45.–/35.–/Kinder bis zwölf Jahre freier Eintritt

Konzertmenü, 18.00 Uhr
Kleines Waldpilzragout im Blätterteigkissen
- Schweinskarree im Speckmantel an leichter Rotweinsauce, Papardelle
und Rahmkohlrabi
- Beeren-Cremeschnitte

Vegetarisches Menü
- Kleines Waldpilzragout im Blätterteigkissen
- Mit Gemüseragout gefüllte Kohlrabi an Käuterrahmsauce
- Beeren-Cremeschnitte

Separate Reservation unerlässlich! Die Platzzahl ist beschränkt.

Boswiler Sommer: Legendär!

Legends

Victoria Postnikova, Klavier
Bruno Monsaingeon, Regisseur
Patricia Moreno, Moderation

Franz Schubert (1797–1828)
Vier Impromptus op. 142

Bruno Monsaingeon (*1943)
Film «Yehudi Menuhin»

Ein Filmabend am Künstlerhaus, mit Legenden auf der Leinwand und live auf der Bühne der Alten Kirche. Unser Special Guest, der französische Meisterregisseur Bruno Monsaingeon, präsentiert sein filmisches Porträt «Yehudi Menuhin». Zumindest filmisch kehrt der Jahrhundertgeiger so in die Alte Kirche zurück, in der er zu Lebzeiten zweimal zu Gast war.

In Monsaingeons Filmporträt musiziert die Pianistin Victoria Postnikova an der Seite von Menuhin. Die Russin spielte mit ihm das Geigenrepertoire von Brahms, Mozart und Bartók ein. Für Monsaingeon ist Postnikova schlicht «die grossartigste lebende Pianistin». Er muss es wissen, hat er doch in über fünfzig Filmen die Legenden der klassischen Musik porträtiert.

Zu hören ist Postnikova mit den Impromptus, die Schubert im Dezember 1827 schrieb, ein Jahr vor seinem Tod. Sie waren wohl als Fortsetzung jener Impromptus gedacht, die er früher im selben Jahr geschrieben hatte. Die vier Stücke sind Franz Liszt gewidmet. Bereits Robert Schumann erkannte die innere Zusammengehörigkeit der Stücke, die seiner Meinung nach als Sätze einer Sonate gelesen werden können.

In einem Gespräch geben Postnikova und Monsaingeon Einblicke in ihr Leben und die Zusammenarbeit mit Yehudi Menuhin. Das Gespräch führt Patricia Moreno, Journalistin bei Radio SRF2 Kultur.

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  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
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05.7.

Boswiler Sommer: Legendär!

Carmen

Musikfestival Boswiler Sommer

  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
  • Abendkasse ab 19.45 Uhr, Eintritt: CHF 70.–/60.–/45.–/Kinder bis zwölf Jahre freier Eintritt

Konzertmenü, 18.00 Uhr
- Bunter Sommer-Blattsalat mit gebackenen Champignons an Erdbeervinaigrette
- Gebratenes Zanderfilet an Limettensauce, Süsskartoffelpüree
und Cima di rapa
- Warmer Rhabarber-Crumble mit Vanilleglace

Vegetarisches Menü
- Bunter Sommer-Blattsalat mit gebackenen Champignons an Erdbeervinaigrette
- Pastasäckli gefüllt mit Basilikum-Pesto an Limettensauce
- Warmer Rhabarber-Crumble mit Vanilleglace

Separate Reservation unerlässlich! Die Platzzahl ist beschränkt.

Boswiler Sommer: Legendär!

Carmen

Chiara Enderle, Violoncello
Martin Klett, Klavier
Ensemble ZRI
CHAARTS Chamber Artists
Gábor Takács-Nagy, Leitung

Sergei Prokofjew (1891–1953)
Szenen aus «Romeo und Julia» op. 64

Leoš Janáček (1854–1928)
Quartett Nr. 1 «Kreutzersonate»

Georges Bizet (1838–1875) / Rodion Konstantinowitsch Schtschedrin (*1932)
Carmen-Suite

Ein Abend ganz im Zeichen der legendärsten Figur des Opernrepertoires: Rodion Schtschedrins bekanntestes Werk, die «Carmen-Suite», basiert auf Georges Bizets Oper «Carmen», die laut Statistik jeden Tag irgendwo auf der Welt live gespielt oder im Radio gesendet wird. Ihren weltweiten Erfolg erlebte Bizet jedoch nicht mehr. Er starb wenige Monate nach der Uraufführung im Alter von 36 Jahren.

Schtschedrins Vater arbeitete als Sekretär für Dmitri Schostakowitsch, der später ein wichtiger Förderer des Sohns werden sollte. In Schtschedrins Suite entfaltet sich reinster Bizet, ohne Gesang zwar, dafür aber mit fünf Perkussionisten und ihren 47 Instrumenten.

Im Zentrum von Sergei Prokofjews Ballettmusik steht das berühmteste Liebespaar der Theater- und Operngeschichte: Romeo und Julia. Neu arrangiert erklingen seine «Romeo und Julia»-Szenen für Cello und Klavier.

Um die Liebe und ihre Komplikationen geht es auch in Leoš Janáčeks erstem Streichquartett, das als Ehedrama mit Augenzwinkern in einer Neuinterpretation mit Geige, Santur, Akkordeon und Klarinette erklingt. Mit der Santur, dem orientalischen Hackbrett, erleben Sie an diesem Abend ein Instrument, das in unseren Konzertsälen äusserst selten anzutreffen ist.

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  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
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06.7.

Boswiler Sommer: Legendär!

Revolution

Musikfestival Boswiler Sommer

  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
  • Abendkasse ab 19.45 Uhr, Eintritt: CHF 60.–/50.–/35.–/ Kinder bis zwölf Jahre freier Eintritt

Konzertmenü, 18.00 Uhr
- Rauchfischvariation mit Brioche (Rauchlachs, Rauchforelle
und Rauchsaibling)
- Rosa gebratene Entenbrust auf Orangenrisotto und
Bratgemüse
- Himbeer-Roulade

Vegetarisches Menü
- Couscous-Salat mit Minze
- Grillkäse auf Orangenrisotto und Bratgemüse
- Himbeer-Roulade

Separate Reservation unerlässlich! Die Platzzahl ist beschränkt.

Boswiler Sommer: Legendär!

Revolution

Eine Produktion des Theaters Rigiblick Zürich
Rislane El Harat, Gesang
Lukas Langenegger, Gesang
Levin Deger, Gesang
Rockband
Stefan Gubser, Schauspieler
Daniel Rohr, Schauspieler
CHAARTS Chamber Artists

The Beatles
The White Album
«While My Guitar Gently Weeps», «Revolution», «Blackbird», «Julia», «Helter Skelter», «Ob-La-Di, Ob-La-Da» u. a.

Legendär und revolutionär: Nach dem letztjährigen Erfolg von «Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band» am Boswiler Sommer folgt dieses Jahr das «White Album», mit dem die Beatles 1968 einen neuen Standard setzten. Die Fab Four verwirklichten auf diesem Doppelalbum ihre individuellen Vorlieben in einer bisher ungehörten Bandbreite. Ein musikalischer Kosmos, von Akustikballaden über Country, Western und Hardrock bis zur experimentellen Avantgardecollage.

Verschiedene Songs auf dem Album nehmen direkt oder indirekt Stellung zu politischen und gesellschaftlichen Themen der Zeit. So kritisiert zum Beispiel «Piggies», eine Komposition von Gitarrist George Harrison, die herrschenden Klassenunterschiede. Im Song «Blackbird» thematisiert Paul McCartney die Rassendiskriminierung in den USA. John Lennon positionierte sich mit seinem Song «Revolution 1» erstmals klar als politischer Aktivist.

Daniel Rohr führt durch den Abend, sein Schauspielkollege Stefan Gubser schlüpft in die Rolle von George Martin, dem musikalischen Produzenten der Beatles. Aus seiner Sicht erzählt Gubser die Geschichte des Revolutionsjahrs 1968 und dessen Soundtracks.

Die unzähligen Hits des «White Album» erklingen in Neuarrangements für Band und Orchester.

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  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
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07.7.

Boswiler Sommer: Legendär!

Phönix

Musikfestival Boswiler Sommer

  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
  • Abendkasse ab 10.30 Uhr, Eintritt: CHF 65.–/55.–/50.–/ Kinder bis zwölf Jahre freier Eintritt

Pleasure Garden
Im Anschluss an die Matinee sind alle Konzertbesucherinnen und -besucher zu einem Apéro riche auf dem Moränenhügel eingeladen. Wir feiern die Vorpremiere der Sommer-Klanginstallation «Pleasure Garden» (siehe übernächste Doppelseite) mit Genevieve Lacey an der Sopranblockflöte.

Kein Konzertmenü nach dem Konzert.

Boswiler Sommer: Legendär!

Phönix

Carmina Quartett
Matthias Enderle, Violine
Agata Lazarczyk, Violine
Wendy Champney, Viola
Chiara Enderle, Violoncello

Wolfgang Amadé Mozart (1756–1791)
Streichquartett d-moll KV 421

Gespräch mit dem Carmina Quartett und Sonia Simmenauer
Moderation: Andreas Fleck

Antonín Dvořák (1841–1904)
Streichquartett op. 96 das «Amerikanische»

Phönix, der Vogel aus der antiken Mythologie, stirbt, um aus seiner Asche wieder neu zu erstehen. Die Phönix-Legende könnte auch die Geschichte des wohl besten Schweizer Streichquartetts sein. Nach einer legendären, dreissig Jahre andauernden Karriere verstarb 2018 die noch junge zweite Geigerin Susanne Frank. Der Cellist Stephan Goerner hatte sein Spiel nach einem Hirnschlag ein Jahr zuvor aufgeben müssen. In neuer Besetzung ist das Quartett nun wieder zu hören: Festival Artist Chiara Enderle spielt an der Seite ihrer Eltern Matthias Enderle und Wendy Champney sowie der neuen zweiten Violine Agata Lazarczyk.

Im Programm begegnen sich zwei Kernstücke des Repertoires. Mozarts tiefgründiges d-Moll-Streichquartett erscheint mit seiner expressiven «inneren» Welt geradezu als Gegenstück zur Naturmusik und melodischen «äusseren» Welt von Dvořáks «Amerikanischem» Streichquartett.

Zwischen den beiden Stücken unterhält sich Andreas Fleck mit dem Carmina Quartett und Sonia Simmenauer. Seit über dreissig Jahren vertritt sie mit ihrem Berliner Impresariat Simmenauer die namhaftesten Streichquartette der Gegenwart. In ihrem viel beachteten Buch «Muss es sein? Leben im Quartett» schreibt sie über die Psychologie des Streichquartetts.

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  • Boswiler Sommer: Legendär!: Phönix

07.7.

Boswiler Sommer: Legendär!

Helden

Musikfestival Boswiler Sommer

  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
  • Abendkasse ab 17.30 Uhr, Eintritt: CHF 80.–/65.–/50.–/Kinder bis zwölf Jahre freier Eintritt

Konzertmenü, 20.15 Uhr
- Seetaler Weissweinschaumsuppe
- Rosa Kalbsbäggli im Crêpemantel an Balsamicojus, Püree
vom Alten Schweden, Ratatouille
- Schokoladenmousse-Pyramide mit exotischem Fruchtsalat und Passionsfruchtsauce

Vegetarisches Menü
- Seetaler Weissweinschaumsuppe
- Crêpe, gefüllt mit Ratatouille, sommerlich leichter Kronen-Dip
- Schokoladenmousse-Pyramide mit exotischem Fruchtsalat und Passionsfruchtsauce

Separate Reservation unerlässlich! Die Platzzahl ist beschränkt.

Das Ensemble ZRI serviert exklusiv an diesem Abend
einen musikalischen Zwischengang im Festzelt.
 

Boswiler Sommer: Legendär!

Helden

Alexander Sitkovetsky, Violine
Timothy Ridout, Viola
CHAARTS Chamber Artists
Gábor Takács-Nagy, Leitung

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847)
Ouvertüre «Die Hebriden»

Wolfgang Amadé Mozart (1756–1791)
Sinfonia concertante Es-Dur KV 364

Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 «Eroica»

Mit Mendelssohn, Mozart und Beethoven huldigt das Schlusskonzert des Boswiler Sommers drei «Helden», die selbst im hohen Alter von über 200 Jahren alles andere als angestaubt klingen.

1829 reiste Mendelssohn erstmals nach England, wo er begeistert empfangen wurde. Nach einigen Konzerten in London fuhr er weiter nach Schottland, wo ihn die wild-romantische Inselgruppe der Hebriden zu seiner Ouvertüre mit ihrer einmaligen Klangmagie inspirierte.

Mozarts Sinfonia concertante – angesiedelt zwischen Sinfonie und Solokonzert – weist im Tonartencharakter bereits auf Beethoven voraus. Das Stück begeistert durch den Kontrast zwischen sinfonischen Tutti und den virtuosen Soli von Violine und Viola.

Beethoven selbst hielt die dritte Sinfonie für seine bedeutendste. Der Legende nach widmete er sie zuerst Napoleon, den er bewunderte, zog die Widmung später jedoch, enttäuscht über dessen Kaiserkrönung, zurück. Mit der «Eroica» zünden CHAARTS unter der Leitung von Gábor Takács-Nagy in grosser Besetzung das musikalische Schlussfeuerwerk des Boswiler Sommers.

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  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
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  • Boswiler Sommer: Legendär!: Helden

08.7.

7. Juli bis 4. August 2019 - Schweizer Premiere!

Pleasure Garden

Boswil Special

  • Künstlerhaus Boswil
  • Eintritt: frei

7. Juli bis 4. August 2019 - Schweizer Premiere!

Pleasure Garden

Sommer-Klanginstallation für den Garten des Künstlerhauses

Vernissage
Sonntag, 7. Juli 2019, im Anschluss an die Matinee
«Phönix» des Boswiler Sommers, Apéro riche

Öffnungszeiten
Montag, 8. Juli, bis Sonntag, 4. August 2019, 6.00 bis 23.00 Uhr, individuelle Besichtigung ohne Voranmeldung

Finissage
Freitag, 2. August 2019, 19.30 Uhr, mit Apéro und
Chorkonzert

Unmittelbar nach dem Boswiler Sommer verwandelt sich der Moränenhügel rund um die Alte Kirche Boswil in einen zauberhaften Musik- und Hörgarten. 32 Klangboxen, versteckt in den Bäumen und in der Gartenanlage, schaffen einen spielerischen, kontemplativen Raum, in dem man flanieren, lauschen und mit seiner Bewegung die Klangwelt verändern kann. Eine poetische musikalische Sommer-Intervention im Freiamt und am Freiämterweg – ein sinnliches akustisches Erlebnis für alle Altersgruppen, das einlädt, den historischen Kirchenbezirk rund um die Alte Kirche neu und ungewohnt wahrzunehmen.

«Pleasure Garden» ist initiiert von der australischen Komponistin und Blockflötenvirtuosin Genevieve Lacey. Musik und Umgebungsgeräusche lassen einen Hörgarten als interaktives Instrument entstehen. Ein ausgeklügeltes Audiodesign verwandelt den Garten in einen Ort von musikalischem Spiel, von Ruhe und Freude. Die Installation besteht aus 32 Lautsprechern und einem Surround-Klangsystem. Die Lautsprecher sind rund um Kirche, Kapelle und Pfarrhaus in den Bäumen und in der Gartenanlage des Künstlerhauses versteckt. Inspiriert von der Musik von Jacob van Eyck, dem holländischen Musiker, Komponisten, Improvisator und Edelmann des 17. Jahrhunderts, dessen «Der Fluyten Lust-hof» 1644 erschien, kombiniert die Klanginstallation Melodien von van Eyck mit Feldaufnahmen aus Australien, Holland und Norwegen sowie zeitgenössischer elektroakustischer Klangkunst von Genevieve Lacey und Jan Bang (Norwegen).

Musikalisch ist das Stück äusserst delikat und auf die Verhältnisse rund um das Künstlerhaus ausbalanciert. Die Komposition ist durchlässig genug, dass auch die Klänge des Ortes selbst präsent sind und es Luft für die Besucher gibt, um zu träumen, zu spielen und nachzudenken. Die technischen Installationen sind unsichtbar, sodass das Projekt einen zauberhaften Effekt hervorruft. Über Kameras reagiert der Garten auf Bewegungen der Besucher, die im jeweils nächsten Lautsprecher klanglich aufgenommen werden. In diesem Sinn bespielen und komponieren die Besucher selbst den Garten.

 

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  • Künstlerhaus Boswil
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  • 7. Juli bis 4. August 2019 - Schweizer Premiere!: Pleasure Garden

29.8.

Beethoven und Brahms

SJSO Chamber

Zu Gast am Künstlerhaus

  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
  • Eintritt: frei, Kollekte

Beethoven und Brahms

SJSO Chamber

SJSO Chamber
Kai Bumann, Leitung

Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 36

Johannes Brahms (1833–1897)
Streichsextett Nr. 1 B-Dur op. 18
Für Kammerorchester arrangiert von Kai Bumann

Das SJSO Chamber ist ein Kammerorchester, das professionelle Musiker, Studierende und Laien aus der ganzen Schweiz zusammenbringt. Eine einzige Regel gilt: Alle Mitspielenden sind ehemalige Mitglieder des Schweizer Jugend-Sinfonie-Orchesters.

Vom 25. bis 30. August 2019 erarbeitet das Orchester im Künstlerhaus Boswil zum zweiten Mal ein neues Programm, das beim Schlusskonzert in der Alten Kirche präsentiert wird.

Das 1. Streichsextett von Brahms wurde vom Dirigenten Kai Bumann für Kammerorchester arrangiert.

Weiteres Konzert:
31. August, Menuhin-Forum, Bern

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  • Beethoven und Brahms: SJSO Chamber

15.9.

Kinderkonzerte Künstlerhaus

Bäkäfä der Baumkäfer

  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
  • Abendkasse ab 10.30 Uhr, Eintritt: Kinder bis zwölf Jahre CHF 5.– / Jugendliche, Lehrlinge, Studenten CHF 10.– / Erwachsene CHF 25.– / Familienkarte CHF 50.– (beide Eltern/Grosseltern und alle Kinder bis zwölf Jahre)

Kinderkonzerte Künstlerhaus

Bäkäfä der Baumkäfer

Domenica Ammann, Märchen, Komposition, Kostüme, Puppenfiguren, Bühnenbild
Marco Friedmann, Gitarre
Dundubhi Dikel, Violine, Erhu (chinesische Geige)

Poetische Märchenerzählung mit Musik, Liedern und Puppenfiguren für Kinder ab drei Jahren.

Bäkäfä der Baumkäfer kennt viele Märchen und Geschichten, die Bäume einander erzählen. Ja, ihr habt richtig gehört: Bäume können sprechen! Es ist für uns Menschen einfach nicht hörbar. Sie sprechen baumisch. Aber keine Sorge, Bäkäfä erzählt euch die Geschichte in Mundart. Zwei besondere Wesen, die Baumhüter Arb & Arba, umrahmen die Geschichte von „Elisa und die chli Elfe Amarilli“ mit geheimnisvollen Klängen. Nebst Gitarre, Violine und Kalimba wird ein besonderes Instrument, die Erhu, eine chinesische Geige, erklingen.

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  • Kinderkonzerte Künstlerhaus: Bäkäfä der Baumkäfer

22.9.

Boswiler Meisterkonzert

Barragán, Ioniţă, Floristán

Boswiler Meisterkonzerte

  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
  • Abendkasse ab 16.30 Uhr, Eintritt: CHF 60.–/45.–/35.– (Stud./Lehrl.: CHF 25.–; Kinder bis zwölf Jahre: frei

Nach dem Konzert: 3-­Gang-­Menü, CHF 55.–, serviert vom Restaurant Hirschen, Bünzen:

Gebratene Riesencrevetten auf grilliertem Gemüse
Französische Maispoulardenbrust an Pfirsich-­Pfeffersauce
mit Wildreis und Gemüse
Dessert von der Platte

Vegetarisches Menü:
Antipasti mit grilliertem Gemüse, Oliven und
italienischem Käse
Getreideschnitzel an Pfirsich-­Pfeffersauce
mit Wildreis und Gemüse
Dessert von der Platte

Die Platzzahl ist beschränkt, eine separate Reservation
ist unerlässlich.

Boswiler Meisterkonzert

Barragán, Ioniţă, Floristán

Pablo Barragán, Klarinette
Andrei Ioniţă, Violoncello
Juan Pérez Floristán, Klavier

Johannes Brahms (1833–1897)
Sonate für Klarinette und Klavier Nr. 2 Es-­Dur op. 120/2

Robert Schumann (1810–1856)
Papillons für Klavier op. 2
Fantasiestücke für Violoncello und Klavier op. 73/1–3

Jörg Widmann (*1973)
Nachtstück für Klarinette, Violoncello und Klavier

Johannes Brahms (1833–1897)
Klarinettentrio a­-Moll op. 114

Die vier letzten Kammermusikwerke von Johannes Brahms sind der Klarinette gewidmet: zwei Sonaten mit Klavier, ein Trio mit Cello und Klavier und ein Quintett für Klarinette und Streichquartett. Die Klarinettenliteratur erhielt so gleich vier herausragende Repertoirestücke, von denen zwei in diesem Konzert erklingen. Gekoppelt sind sie mit Schumann, der sich als Brahms’ Mentor mit seiner Musik in idealer Weise in das Programm einbindet, und mit dem geheimnisvollen «Nachtstück» von Jörg Widmann.

Mit Pablo Barragán, Andrei Ioniţă und Juan Perez Floristán spielen drei junge Musiker, die als Shootingstars in den letzten Jahren ihr grosses musikalisches Potential bereits weltweit unter Beweis gestellt haben.

Boswil im Gespräch, 16.00 Uhr
Peter Wipf im Gespräch mit den Musikern

  • http://kuenstlerhausboswil.ch/konzerte
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  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
  • 20190420T203715
  • 20190922T170032
  • 20190922T200032
  • Boswiler Meisterkonzert: Barragán, Ioniţă, Floristán

27.10.

Boswiler Meisterkonzert

Chiaroscuro Quartet

Boswiler Meisterkonzerte

  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
  • Abendkasse ab 16.30 Uhr, Eintritt: CHF 60.–/45.–/35.– (Stud./Lehrl.: CHF 25.–; Kinder bis zwölf Jahre: frei)

Nach dem Konzert: 3-­Gang-­Menü, CHF 55.–, serviert vom
Restaurant Hirschen, Bünzen:

Süss­saure Kürbissuppe mit Curryschaum
Hirschpfeffer nach Art des Chefs mit Rotkraut und Spätzli
Dessert von der Platte

Vegetarisches Menü:
Süss­saure Kürbissuppe mit Curryschaum
Vegetarischer Herbstteller mit Pilzragout
Dessert von der Platte

Die Platzzahl ist beschränkt, eine separate Reservation
ist unerlässlich.

Boswiler Meisterkonzert

Chiaroscuro Quartet

Chiaroscuro Quartet
Alina Ibragimova, Violine
Pablo Hernán Benedí, Violine
Emilie Hörnlund, Viola
Claire Thirion, Violoncello

Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Streichquartett c­-Moll op. 18/4

Fanny Mendelssohn (1805–1847)
Streichquartett Es-­Dur

Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Streichquartett Nr. 13 B-­Dur op. 130 (mit alternativem Finale)

Nach ihrem Violinrezital mit Cédric Tiberghien 2017 kehrt Alina Ibragimova mit ihrem Chiaroscuro Quar­tet zu den Boswiler Meisterkonzerten zurück. Das international besetzte Quartett (Russland, Spanien, Schweden, Frankreich) widmet sich auf Darmsaiten und mit historischen Bögen der Klassik und frühen Romantik. Ihren hochgelobten eigenen Klangcharakter umschrieb die britische Zeitung The Observer als «Schock für die Ohren im besten Sinn».

Neben einem frühen und einem späten Quartett Beethovens wird Fanny Mendelssohns Es-­Dur-­Streichquartett – eine Art Fantasiestück im Geiste der Romantik – auf besonderes Interesse stossen. Erst in den letzten Jahren ist deutlich geworden, dass Fanny Mendelssohn, die zu Lebzeiten gegen das «Unstatthafte» einer weiblichen Komponistin zu kämpfen hatte, heute als bedeutendste Komponistin der deutschen Romantik anzusehen ist.

Boswil im Gespräch, 16.00 Uhr
Thomas Gartmann im Gespräch mit den Musikerinnen und Musikern

  • http://kuenstlerhausboswil.ch/konzerte
  • 64be3245-018a-450a-8e40-2a95205240bb
  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
  • 20190420T203715
  • 20191027T170027
  • 20191027T200027
  • Boswiler Meisterkonzert: Chiaroscuro Quartet

17.11.

Boswiler Meisterkonzert

Amandine Beyer & Gli Incogniti

Boswiler Meisterkonzerte

  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
  • Abendkasse ab 16.30 Uhr, Eintritt: CHF 70.–/55.–/45.– (Stud./Lehrl.: CHF 25.–; Kinder bis zwölf Jahre: frei)

Nach dem Konzert: 3-­Gang-­Menü, CHF 55.–, serviert vom
Restaurant Hirschen, Bünzen:

Bündner Gerstensuppe
Schweinsfilet im Rohschinkenmantel an Cognacsauce
mit Risotto und Gemüse
Dessert von der Platte

Vegetarisches Menü:
Bündner Gerstensuppe
Gemüsehacksteak an Cognacsauce mit
Risotto und Gemüse
Dessert von der Platte

Die Platzzahl ist beschränkt, eine separate Reservation
ist unerlässlich.

Boswiler Meisterkonzert

Amandine Beyer & Gli Incogniti

Ensemble Gli Incogniti
Marco Ceccato, Violoncello
Amandine Beyer, Violine und Leitung

Joseph Haydn (1737–1809)
Violinkonzert C-­Dur Hob. VIIa:1

Franz Xaver Richter (1709–1789)
Sinfonie Nr. 1 B-­Dur

Carl Philipp Emanuel Bach (1714–1788)
Sinfonia Nr. 5 b-­Moll Wq 182/5
Sinfonia Nr. 1 G-­Dur Wq 182/1
Cellokonzert a-­Moll Wq 170

Ein schon seit langem gehegter Wunsch für die Boswiler Meisterkonzerte geht mit der Verpflichtung der französischen Barock­-Violinistin Amandine Beyer und ihres Ensembles Gli Incogniti in Erfüllung. Der Name des Ensembles hat sein Vorbild in der venezianischen Musikvereinigung des 17. Jahrhunderts: Accademia degli Incogniti. Er passt zur Vorliebe der Musikerinnen und Musiker für das Unbekannte in all seinen Formen, das Experimentieren mit Klängen, die Erschliessung neuen Repertoires oder die Wiederentdeckung der «Klassiker».

Ihre engagierte und stilistisch geschlossene Sicht auf die präsentierten Werke gilt dem Übergang vom Barock zur Klassik mit Richter und Haydn, vor allem aber mit Carl Philipp Emanuel Bach, der in seiner Musik visionär Empfindsamkeit sowie Sturm und Drang vereint.

Boswil im Gespräch, 16.00 Uhr
Anna Kardos im Gespräch mit den Musikerinnen und Musikern

  • http://kuenstlerhausboswil.ch/konzerte
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  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
  • 20190420T203715
  • 20191117T170042
  • 20191117T200042
  • Boswiler Meisterkonzert: Amandine Beyer & Gli Incogniti
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