Veranstaltungs-Kalender

24.2.

Chaarts & Daniel Schnyder

1001 Nacht & Tavolata

Zu Gast am Künstlerhaus

  • Künstlerhaus Boswil, Alte Kirche
  • Eintritt: Konzert: CHF 50.-/ 15.-(Stud./Lehrl.)/Kinder bis 12 Jahre freier Eintritt / Tavolata: CHF 50.-

Die reich gedeckte Tavolata ist orientalisch inspiriert
und wird von der fabelhaften Kulturbeiz Wohlen
und ihrer begnadeten Köchin Katharina Galizia serviert.
Die Platzzahl ist auf 50 beschränkt. Eine Anmeldung ist
unerlässlich. 

Die Tavolata ist ausverkauft!

Chaarts & Daniel Schnyder

1001 Nacht & Tavolata

Daniel Schnyder - Saxophon
Ruven Ruppik - arabische Perkussion
Bassam Saba - Oud und Nay
CHAARTS Chamber Artists
u.a. mit Andrea Mairhofer - Flöte
Sebastian Manz - Klarinette
Frederic Belli – Posaune 

Nikolai Andrejewitsch Rimski-Korsakow «Scheherazade»
in einer Instrumentierung für 15 Instrumente

Daniel Schnyder «Nay concerto»
für arabische Flöte und Ensemble

Traditionell arabische Musik
 

Den jungen Rimsky-Korsakaov drängte es hinaus in die Welt, über das Meer wollte er fahren, hin zum verheissungsvollen Orient, wie er ihm von seinem Bruder beschrieben wurde, der mit den besten Seeleuten, den Arabern unterwegs war. Aber immer stärker drängte sich seine Berufung als Komponist in den Vordergrund, und so reiste er in der Fantasie, angetrieben von Melodien, die ihm sein Freund Borodin aus Algier zusandte.
Seine „Scheherazade“ wurde zum Inbegriff von 1001 Nacht, als klangmächtiges und betörendes Phantasiegebilde von Märchenerzählerinnen, Sindbads Abenteuereisen und Festen von Prinzen und Prinzessinnen in Bagdads Palästen.
Mit arabischen Musikern, herausragenden Solisten und dem Klangbeschwörer Daniel Schnyder reist CHAARTS noch weiter, tief in die Oasen der Improvisation zu den Magiern der Erzählkunst, wo die Nacht den Geschichten aller Generationen gehört.

Die reich gedeckte Tavolata ist orientalisch inspiriert und wird von der fabelhaften Kulturbeiz Wohlen und ihrer begnadeten Köchin Katharina Galizia serviert. Sie kann separat dazu gebucht werden kann.


Die Plätze sind nicht nummeriert
Die Platzzahl für die Tavolata ist beschränkt, eine Anmeldung ist unerlässlich.
 

  • http://kuenstlerhausboswil.ch/konzerte
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  • Künstlerhaus Boswil, Alte Kirche
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  • 20180224T190022
  • 20180224T220022
  • Chaarts & Daniel Schnyder: 1001 Nacht & Tavolata

28.2.

Musikalisch-literarischer Bluemenstrauss

75. Geburtstag Christian Haller

Boswil Surprise

  • Künstlerhaus Boswil, Alte Kirche
  • Abendkasse ab 19.00 Uhr, Eintritt: frei, Kollekte

Musikalisch-literarischer Bluemenstrauss

75. Geburtstag Christian Haller

Liedduo Brütsch&Engeli
Tino Brütsch, Tenor
Benjamin Engeli, Klavier
Hanspeter Müller-Drossaart, Sprecher 

Geschichten und Anekdoten zu den Werken

Uraufführung vertonter Gedichte Christian Hallers
Edward Rushton Am Ende des Flurs, 4. Stock
Daniel Fueter Regentag, leine Kantate für Tenor und Klavier
Lesung aus «Reise im Korbstuhl»
Liedduo Brütsch&Engeli:
Silvan Loher (*1986) /Mascha Kaléka
aus Lieder nach Gedichten von Mascha Kaléko op. 7
1. Interview mit mir selbst
2. Kleines Liebeslied
3. Gewissermassen ein Herbstgedicht
Georg Kreisler/Kreisler Die Hand
Franz Bruinier/Bertold Brecht Erinnerung an die Marie A.

 

Zur Feier seines 75. Geburtstags am 28. Februar 2018 werden Vertonungen von Christian Hallers Gedichten uraufgeführt und sein neuestes Werk, das Versepos «Reise im Korbstuhl», vorgestellt.
Die Kompositionen von Daniel Fueter und Edward Rusthon werden vom Liedduo Brütsch&Engeli vorgetragen. Das Duo hat auch einen speziellen Liedstrauss zusammengestellt: Melodien und Texte, die Christian Haller in seinem Leben begleitet haben. Der Schauspieler Hanspeter Müller-Drossaart wird aus Hallers neuem Buch lesen. Im Anschluss wird ein Apero serviert.

Eintritt frei
eine Kollekte kommt dem Gesamtprojekt, einer CD mit an acht Komponisten vergebenen Aufträgen zur Vertonung von Christian Hallers Gedichten zugute. Die CD erscheint im August 2018.

  • http://kuenstlerhausboswil.ch/konzerte
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  • Künstlerhaus Boswil, Alte Kirche
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  • 20180228T223026
  • Musikalisch-literarischer Bluemenstrauss: 75. Geburtstag Christian Haller

10.3.

Blockflötenconsort B-Five

Byrds - birds

Zu Gast am Künstlerhaus

  • Künstlerhaus Boswil, Alte Kirche
  • Abendkasse ab 19.00 Uhr, Eintritt: CHF 30.-/15.- Stud./Lehrl. Kinder bis 12 Jahren freier Eintritt

Blockflötenconsort B-Five

Byrds - birds

Blockflötenconsort B-Five
Markus Bartholomé
Katelijne Lanneau
Thomas List
Silja-Maaria Schütt
Mina Voet

Byrds birds – Gezwitscher mit Nachhall
Werke von William Byrd und Anna Trauffer (UA)

Szenische Einrichtung
Anna Trauffer

Das renommierte Blockflötenconsort B-Five hat sich mit virtuoser Spielfreude, klangsinnlichem Musizieren und wohldurchdachter, innovativer Programmgestaltung europaweit einen Namen gemacht. Diesmal lädt das Ensemble ein zu einem szenischen Abend um die Musik von William Byrd: Die Musikerin Anna Trauffer hat für das Quintett Stücke komponiert, die die kunstvoll gearbeiteten In Nomines und Tänze des englischen Renaissancemeisters - mal kontrastierend, mal verschmelzend - farbenreich umspielen. Anna Trauffers Musik ist süffig und warm und zuweilen traurig karg. Byrds birds - Gezwitscher mit Nachhall - verspricht einen Sog zu entfalten hin zur kunstvollen Harmonik William Byrds, zu deren Nachhall aus komponiertem Atem hin zum Gezwitscher der Vögel - zur Musik, die uns tagtäglich begleitet.

  • http://kuenstlerhausboswil.ch/konzerte
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  • Künstlerhaus Boswil, Alte Kirche
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  • Blockflötenconsort B-Five: Byrds - birds

11.3.

Boswiler Meisterkonzert

Giovanni Sollima & Giuseppe Andaloro

Boswiler Meisterkonzerte

  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
  • Abendkasse ab 16.30 Uhr, Eintritt: CHF 60.-/45.-/35.-/ Stud. u. Lehrl. CHF 25/ Kinder bis 12 Jahre freier Eintritt

Konzertmenü, nach dem Konzert 3-Gang-Menü CHF 48.–
serviert vom Gasthaus Sternen Boswil im Restaurant
des Künstlerhauses. Die Platzzahl ist beschränkt, eine
Reservation ist unerlässlich.

· Gemüseterrine mit Tomatenconfit und kleinem Salatbouquet
· Rindfleischvogel an Rotweinsauce
· Kartoffelstock, Rüebli
· Vanille-Tonkabohnen-Creme mit Kaffeesauce

Boswiler Meisterkonzert

Giovanni Sollima & Giuseppe Andaloro

Giovanni Sollima, Violoncello
Giuseppe Andaloro, Klavier 

Ludwig van Beethoven (1770–1828)
Sonate für Cello und Klavier A-Dur op. 69
Giovanni Sollima (*1962)
Tema III del «Bell’Antonio»,
Anphesibene da «Il bestiario di Leonardo»
Dimitri Schostakowitsch (1906–1975)
Cellosonate d-Moll op. 40


Um Giovanni Sollima, der in Palermo aufwuchs, wird in Italien ein Starkult betrieben, wie er ansonsten nur Opernsängern widerfährt. Mit einem fast klischeehaft sizilianischen Temperament ausgestattet, gehört der Komponist und Virtuose zum gegenwärtigen Italien und wirkt gleichzeitig wie eine archetypische Figur aus dem 18. Jahrhundert. Sollimas Musik ist sinnlich, virtuos und berauschend. Sein Kammermusikpartner ist der preisgekrönte Sizilianer Giuseppe Andalaro (u.a. Busoni-Wettbewerb): Gemeinsam lassen sie die grosse Zeit italienischer Meisterinterpreten aufleben.

«He makes me look like a pussycat!»
(Der Cellist Yoyo Ma über Giovanni Sollima)

Boswil im Gespräch, 16.00 Uhr
Andreas Fleck im Gespräch mit den Musikern

 

  • http://kuenstlerhausboswil.ch/konzerte
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  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
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  • 20180311T200022
  • Boswiler Meisterkonzert: Giovanni Sollima & Giuseppe Andaloro

17.3.

Chaarts mit Brahms und Mozart

Wien & Tavolata

Zu Gast am Künstlerhaus

  • Künstlerhaus Boswil, Alte Kirche
  • Eintritt: Konzert: CHF 50.-/ 15.-(Stud./Lehrl.)/Kinder bis 12 Jahre freier Eintritt / Tavolata: CHF 50.-

Tavolata, gekocht von der Kulturbeiz Chappelehof Wohlen.
Die Platzzahl ist beschränkt, eine Anmeldung unerlässlich.

“Wie war das Leben schön“ befand Mozart einmal,
und meinte damit mit Sicherheit auch die legendäre
Wiener Küche, von der die 3. Tavolata musicale in
nicht geringem Masse angeregt sein wird. 

Chaarts mit Brahms und Mozart

Wien & Tavolata

Walter Küng – Erzähler
CHAARTS Chamber Artists

Alexander Sitkovetsky & Flavia Grubenmann, Violinen
Razvan Popovici & Christian Nas, Violen
Sebastian Braun & Andreas Fleck, Violoncelli

Mozart & Brahms in Wien
Genies zwischen Knödeln, Ruhm und Sauerkraut
Konzert, Lesung & Tavolata musicale

Wolfgang Amadé Mozart
Streichquintett g-Moll KV 516
für zwei Violinen, zwei Violen und Violoncello

Johannes Brahms
Streichsextett Nr. 2 G-Dur op. 36
für zwei Violinen, zwei Violen und zwei Violoncelli

 

Wien, das Zentrum der Musik im 18. und 19. Jahrhundert! Kammermusik vom Feinsten für den Habsburgerhof und allerhand Fürsten und Grafen rundherum. Alle mussten das Beste haben, Höhepunkte an Kunstfertigkeit und Ideenreichtum. Als Mozarts «grösste Leistung» und Brahms «glücklichste Schöpfung» sind das lichte und wieder nachdenklich verschattete g-Moll Quintett und Brahms dramatisches G-Dur Sextett bezeichnet worden. Ein selten zu erlebender Musikgenuss mit herausragenden Kammermusikern, an der ersten Violine der international gefeierte Geiger Alexander Sitkovetsky. Beider Komponisten Wege endeten in Wien, dem mondänen Machtzentrum, einem Ort voller Geschichten. Für den vornehmen Hamburger Brahms war die Stadt eine ständige Herausforderung, für den Lebemann Mozart eröffnete sie ein Eldorado der Leidenschaften, und er bekannte: «Wie war das Leben schön». Walter Küng spürt beiden Männern erzählerisch nach.

Tickets können auch direkt über das Künstlerhaus bestellt werden:
Per Mail oder Telefon 056 666 12 85
 

  • http://kuenstlerhausboswil.ch/konzerte
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  • Künstlerhaus Boswil, Alte Kirche
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  • 20180317T190000
  • 20180317T220000
  • Chaarts mit Brahms und Mozart: Wien & Tavolata

18.3.

Kinderkonzerte Künstlerhaus

Gügüg & Gagaga

Boswil Special

  • Künstlerhaus Boswil, Alte Kirche
  • Abendkasse ab 13.30 Uhr, Eintritt: Kinder bis 12 Jahre CHF 5.-/Erw. CHF 25.-/ Familienkarte CHF 50.- (beide Eltern/Grosseltern und alle Kinder bis 12 Jahre.

Kinderkonzerte Künstlerhaus

Gügüg & Gagaga

Domenica Ammann, Musik und Schauspiel
Jojo Kunz, Musik und Schauspiel
 

Unterhaltsames Märchenkonzert und instrumentale Entdeckungsreise
Ein Huhn und ein Hahn nehmen Reissaus. Auf ihrer Flucht begegnen sie anderen Tieren und schliessen Freundschaft mit ihnen. Sogar ein Räuber wird in die Gruppe aufgenommen. Sie achten und unterstützen sich gegenseitig. So entsteht ein wunderbares Team.
Die zwei Musikerinnen/Künstlerinnen führen eine klangvolle, rhythmische Geschichte mit Zauberei, Bilder und Instrumenten wie Kontrabass, Gitarre, Ukulele, singende Säge, Shrutibox, Quica, Zugpfeife und Rasseleier auf. Die verschiedensten Klangfarben untermalen die Charaktere der Tiere. Die Kinder werden einbezogen und zum Mitmachen animiert.

für Kinder ab 4 Jahren und Erwachsene.

Märchen, Komposition, Lieder, Texte, Kostüme, Bilder: Domenica Ammann
 

  • http://kuenstlerhausboswil.ch/konzerte
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  • Künstlerhaus Boswil, Alte Kirche
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  • 20180318T140042
  • 20180318T170042
  • Kinderkonzerte Künstlerhaus: Gügüg & Gagaga

08.4.

mit argovia philharmonic

Konzert der Dirigenten

  • Alte Kirche, Künstlerhaus
  • Abendkasse ab 16.30, Eintritt: CHF 35.-/15.- (Stud./Lehrl.)

mit argovia philharmonic

Konzert der Dirigenten

argovia philharmonic
Dirigenten der Masterclass Conducting mit Douglas Bostock

W.A. Mozart (1756-1791) Sinfonie C-Dur LV 452 Nr. 36 “Linzer” (1783) 
Darius Milhaud (1892–1974) La Création du monde op. 81a (1922–23) 
Richard Wagner (1813-1883) Siegfried Idyll E-Dur WWV 103 (1870) 
Robert Schumann (1810-1856) Ouvertüre, Scherzo und Finale E-Dur op.52 


Ein volles Orchesterkonzert des argovia philharmonic, aber unter der Leitung von 10 verschiedenen Dirigenten! Die Teilnehmer des Meisterkurses Dirigieren von Douglas Bostock am Künstlerhaus Boswil wechseln sich in der Leitung der einzelnen Werke ab, was eine einzigartige Wahrnehmung des Dirigierens und der einzelnen Stücke ermöglicht.  

Die Plätze sind nicht nummeriert

  • http://kuenstlerhausboswil.ch/konzerte
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  • Alte Kirche, Künstlerhaus
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  • 20180408T170053
  • 20180408T200053
  • mit argovia philharmonic: Konzert der Dirigenten

13.4.

Stephan Schardt & Michael Borgstede

Mozart Sonaten in ihrer Zeit

Zu Gast am Künstlerhaus

  • Künstlerhaus Boswil, Alte Kirche
  • Abendkasse ab 18.30 Uhr, Eintritt: CHF 35.-/15.- (Stud./Lehrl.)

Stephan Schardt & Michael Borgstede

Mozart Sonaten in ihrer Zeit

Stephan Schardt, Violine
Michael Borgstede, Fortepiano
 

Johann Christian Bach (1735-1782) Sonate D-Dur op. 16/1
für Pianoforte und Violine (London 1779)
Allegro assai
Andante grazioso

Wolfgang Amadé Mozart (1756-1791) Sonate D-Dur KV 306
für Fortepiano und Violine (Mannheim/Paris 1778)
Allegro con spirito
Andantino cantabile
Allegretto/Allegro

Wolfgang Amadé Mozart (1756-1791) Sonate A-Dur KV 526
für Fortepiano und Violine (Wien 1787)
Molto Allegro
Andante
Presto

Johannes Nepomuk Hummel (1778-1839) Sonate A-Dur op. 64
für Pianoforte und Violine (1815)
Allegro con garbo
Menuetto: Moderato
Rondo: Vivace


W.A. Mozart (1756-1791) hat 15 Sonaten für Violine und Klavier geschrieben und damit die moderne Duosonate geschaffen. Diese klassische Gattung der Kammermusik wird in unserem Projekt aus einem neuen Blickwinkel und mit einem neuen Forschungsansatz betrachtet. Jeder Sonate wird ein Werk eines weiteren Komponisten gegenübergestellt. Neben biographischen und stilistischen Verbindungen soll ein kompositorischer Bezug hörbar werden. Dabei reicht das Spektrum von Komponisten, die Mozart nachweislich beeinflusst haben, über Zeitgenossen bis zu seinen Schülern und stilistischen Nachfolgern. Ein Schwerpunkt liegt dabei naturgemäß auf Österreich und Böhmen, es sollen aber auch Komponisten berücksichtigt werden, die Mozart auf seinen zahlreichen Reisen persönlich oder durch ihre Werke kennen lernte. Durch die kritische Gegenüberstellung wird nicht nur ein europäisches musikalisches Zeitbild hörbar, es erscheinen darüber hinaus die teils bekannten Werke Mozarts für den heutigen Hörer in einem völlig neuen Licht.

Um dem Hörer einen Eindruck zu vermitteln, wie die Sonaten zu Mozarts Zeit geklungen haben, spielen die Künstler auf Instrumenten, die an den historischen Instrumenten orientiert sind. Stephan Schardt verwendet Darmsaiten und Michael Borgstede spielt ein Fortepiano, das ein originalgetreuer Nachbau von einem Wiener Instrument von Anton Walter aus dem Jahr 1795 ist.

Die Plätze sind nicht nummeriert

Ticketreservation:
office@kuenstlerhausboswil.ch
Telefon 056 666 12 85

Stephan Schardt

Michael Borgstede

  • http://kuenstlerhausboswil.ch/konzerte
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  • Künstlerhaus Boswil, Alte Kirche
  • 20180224T024506
  • 20180413T190009
  • 20180413T220009
  • Stephan Schardt & Michael Borgstede: Mozart Sonaten in ihrer Zeit

14.4.

Bach Akademie Luzern

Bach - Magnificat & Oster-Oratorium

Zu Gast am Künstlerhaus

  • Künstlerhaus Boswil, Alte Kirche
  • Abendkasse ab 19.00, Eintritt: CHF 45.-/35.-/Stud./Lehrl. CHF 20.-/Kinder bis 12 Jahre freier Eintritt

Bach Akademie Luzern

Bach - Magnificat & Oster-Oratorium

Barock-Orchester und Chor der bach akademie Luzern
Pascal Mayer, Dirigent

Gunhild Lang-Alsvik, Sopran I
Maja Bader, Sopran II
Jan Börner, Countertenor
Remy Burnens, Tenor
Flurin Caduff, Bass

 

J. S. Bach – Magnificat in D (BWV 243)
J. S. Bach – Osteroratorium (BWV 249)

Mit J. S. Bachs Magnificat und Oster-Oratorium interpretiert das Luzerner Barock-Ensemble «bach akademie luzern» zwei von Bachs Meisterwerken. Die fünf Solisten sowie der 26-köpfige Chor werden unter der Leitung von Pascal Mayer vom historisch informierten Barock-Orchester auf Barock-Instrumenten begleitet.

Speziell am Magnificat ist, dass Bach in anderen Werken nur sehr selten eine fünfstimmige Vokalbesetzung verlangt. Durch seine fünfstimmige Vokalbesetzung sowie auch durch die lateinische Sprache, ist das Magnificat in grösserer Nähe zur h-Moll Messe als zu anderen Werken Bachs. Das Oster-Oratorium geht musikalisch auf die Schäfer Kantate „Entfliehet, verschwindet, entweichet, ihr Sorgen“ (BWV 249a) zurück, die Bach zum Geburtstag des Herzogs Christian von Sachsen-Weissenfels komponiert hat. Lediglich die Rezitative sind für das Oster-Oratorium neu geschrieben worden.
Liturgisch greift dieses Werk auf die Darstellung des Osterlaufes und des Osterlachens zurück, wie es seit dem Mittelalter in den Gottesdiensten üblich war, um das Ostergeschehen darzustellen.

  • http://kuenstlerhausboswil.ch/konzerte
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  • Künstlerhaus Boswil, Alte Kirche
  • 20180224T024506
  • 20180414T193055
  • 20180414T223055
  • Bach Akademie Luzern: Bach - Magnificat & Oster-Oratorium

05.5.

Pro Musica Vocale & Chaarts mit Tavolata

Ewige Freude, ein Deutsches Requiem

Zu Gast am Künstlerhaus

  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
  • Abendkasse ab 18.30, Eintritt: CHF 45.-/35.-/25.- /Ermässigung für Kinder, Lehrlinge und Studenten CHF 10.-

Im Anschluss an das Konzert in Boswil gibt es eine Tavolata,
welche dazu gebucht werden kann: Apéro, Tafel, Dessert &
Getränke Fr. 50.-. Plätze Tavolata sind limitiert. Das Konzert
kann auch ohne Teilnahme an der Tavolata besucht werden. 

Pro Musica Vocale & Chaarts mit Tavolata

Ewige Freude, ein Deutsches Requiem

Nuria Richner, Sopran
Serafin Heusser, Barition
Pro Musica Vocale, Aargau
Chaarts
Leitung: Andrew Dunscombe

Brahms' Komposition des Deutschen Requiems wird auf den Tod seiner Mutter zurückgeführt. Zwei Monate danach, im April 1865, schrieb Johannes Brahms an Clara Schumann: “Das Chorstück ist aus einer Art deutschem Requiem, mit dem ich derzeit etwas liebäugelte, in flüchtigem Klavierauszug. Ich hoffe sehr, eine Art Ganzes zusammenzubringen, und wünsche Mut und Lust einmal zu behalten”. Weil Johannes Brahms kein Berufsgeistlicher war und eher Distanz zur Kirche wahrte, lehnte er den üblichen lateinischen Text ab. Er wählte aus Texten des Alten und Neuen Testamentes in der Fassung der Lutherbibel aus, in denen der Trost der Hinterbliebenen im Mittelpunkt steht.
Clara Schumann zeigte sich von Brahms' Komposition begeistert: “Ich bin ganz und gar von Deinem Requiem erfüllt, es ist ein ganz gewaltiges Stück, ergreift den ganzen Menschen in einer Weise wie wenig anderes.“
Als Einleitung werden die zwei Solisten, Nuria Richner und Serafin Heusser, Brahms’ Liebeslieder singen. Brahms hat sie neun Jahre nach dem Requiem komponiert und gab damit seinem Optimismus Ausdruck.
Brahms war der Meinung, dass der Walzer mit seinen unbeschwerten und leichten Eigenschaften das Leben ergänzt.
Mit diesem Programm zeigt der Chor Pro Musica Vocale zwei verschiedene Aspekte von Brahms’ Kompositionen. Wie alle seine Werke, seien sie symphonisch, instrumental oder vokal, verbreiten sie Trost und Hoffnung.


Der Vorverkauf beginnt am 5. März 2018

Im Anschluss an das Konzert in Boswil gibt es eine Tavolata, welche dazu gebucht werden kann: Apéro, Tafel, Dessert & Getränke Fr. 50.-. Plätze Tavolata sind limitiert. Das Konzert kann auch ohne Teilnahme an der Tavolata besucht werden.

  • http://kuenstlerhausboswil.ch/konzerte
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  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
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  • Pro Musica Vocale & Chaarts mit Tavolata: Ewige Freude, ein Deutsches Requiem

06.5.

Boswiler Meisterkonzert

Ian Bostridge & Julius Drake

Boswiler Meisterkonzerte

  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
  • Abendkasse ab 16.30 Uhr, Eintritt: CHF 70.-/55.-/45.-/ Stud. u. Lehrl. CHF 25.-/Kinder bis 12 Jahre freier Eintritt

Konzertmenü, nach dem Konzert 3-Gang-Menü CHF 48.–
serviert vom Gasthaus Sternen Boswil im Restaurant
des Künstlerhauses. Die Platzzahl ist beschränkt, eine
Reservation ist unerlässlich.

· Kresse-Cremesuppe mit Rauchlachsstreifen
· Rindshuftmedaillon an Sauce Béarnaise
· Kartoffelkroketten, Spargelgemüse
· Erdbeertörtli 

Boswiler Meisterkonzert

Ian Bostridge & Julius Drake

Ian Bostridge, Tenor
Julius Drake, Klavier 

Franz Schubert (1797–1828)
Die schöne Müllerin D 795
Liederzyklus nach Gedichten von Wilhelm Müller

Beide Interpreten gehören zu den Besten ihres Fachs: Der Tenor Ian Bostridge und der Liedbegleiter Julius Drake. Nachdem sie mit ihrem Paradestück, Schuberts «Winterreise», am Boswiler Sommer 2016 brilliert und bewegt haben, kehren sie mit einem Liedrezital zurück in die Alte Kirche. Was Bostridge, wie die NZZ festhielt, anderen Interpreten voraushabe, sei die intellektuelle Auseinandersetzung mit seinem Repertoire, was zu aussergewöhnlich durchdrungenen Interpretationen führe. Gemeinsam mit Julius Drake, der in der grossen Tradition englischer Liedbegleiter nach Gerald Moore steht, erwartet die Zuhörer ein aussergewöhnlicher Abend.

«Ein episches Erlebnis.» (Der Spiegel)

Boswil im Gespräch, nach dem Konzert
Stefanie Braun im Gespräch mit den Musikern

 

  • http://kuenstlerhausboswil.ch/konzerte
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  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
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  • Boswiler Meisterkonzert: Ian Bostridge & Julius Drake

20.5.

Boswiler Meisterkonzert

Trevor Pinnock & Friends

Boswiler Meisterkonzerte

  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
  • Abendkasse ab 16.30 Uhr, Eintritt: CHF 70.-/55.-/45.-/ Stud. u. Lehrl. CHF 25.-/Kinder bis 12 Jahre freier Eintritt

Konzertmenü, nach dem Konzert 3-Gang-Menü CHF 48.–
serviert vom Gasthaus Sternen Boswil im Restaurant des Künstlerhauses.
Die Platzzahl ist beschränkt, eine Reservation ist unerlässlich.

· Melone mit Rohschinken
· Lammfilet an Rosmarinsauce
· Neue Bratkartoffeln, Ratatouille
· Früchtecreme mit Rahm
 

Boswiler Meisterkonzert

Trevor Pinnock & Friends

Trevor Pinnock, Cembalo
Sophie Gent, Violine
Matthew Truscott, Violine
Jonathan Manson, Viola da Gamba 

Carolus Hacquart (1640 –1701)
Harmonia Parnassia Sonatorum d-Moll op. 2/3
Johann Jakob Froberger (1616–1667)
Suite Nr. 12 C-Dur
Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Sonate G-Dur
Zwei Präludien und Fugen aus dem «Wohltemperierten Klavier»
Johann Gottlieb Goldberg (1727–1756)
Sonate C-Dur
Dietrich Buxtehude (1637–1707)
Sonate für Violine, Viola da Gamba und Continuo op. 2/3
Georg Friedrich Händel (1685–1759)
Sonate B-Dur op. 2/3

Seit Trevor Pinnock 1972 The English Concert gründete, gehört er zu den Pionieren in der Wiederentdeckung und historischen Aufführung Alter Musik. Als Dirigent setzt er sich für die Aufführung barocker und klassischer Musik auf Originalinstrumenten ein; zudem geniesst er einen aussergewöhnlichen Ruf als Cembalist. Für seine Boswiler Premiere bringt er drei befreundete Musiker und ein eigenes Cembalo mit – in einem klangprächtigen barocken Programm mit deutscher und flämischer Musik. Zweifellos ein ausserordentliches Erlebnis.
«The complete musician.» (The Times)

Boswil im Gespräch, 16.00 Uhr
Anna Kardos im Gespräch mit den Musikern

 

  • http://kuenstlerhausboswil.ch/konzerte
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  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
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  • 20180520T200037
  • Boswiler Meisterkonzert: Trevor Pinnock & Friends

30.6.

Erwachen heiterer Gefühle bei der Ankunft auf dem Lande

Musikfestival Boswiler Sommer

Musikfestival Boswiler Sommer

  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil

Erwachen heiterer Gefühle bei der Ankunft auf dem Lande

Musikfestival Boswiler Sommer

Musikfestival Boswiler Sommer
Sanssouci 30. Juni - 8. Juli 2018

Detailprogramm und Vorverkauf ab Mitte April 2018

  • http://kuenstlerhausboswil.ch/konzerte
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  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
  • 20180224T024506
  • 20180630T180040
  • 20180630T210040
  • Erwachen heiterer Gefühle bei der Ankunft auf dem Lande: Musikfestival Boswiler Sommer

25.7.

mit Paul Phoenix: 25.7. - 1.8.2018

Sommer Chorakademie

  • Künstlerhaus Boswil

mit Paul Phoenix: 25.7. - 1.8.2018

Sommer Chorakademie

Choral Summer Academy
Paul Phoenix
25.7.-1.8.2018


Paul Phoenix, Leitung

Von den Kings Singers als Dozent ans Künstlerhaus - der ehemalige Tenor des weltberühmten Ge­sangsensembles führt seit 2013 (als Schweizer Standbein einer intensivierten pädagogischen Tätigkeit) mit grossem Erfolg und als Pilotprojekt Boswiler Meisterkurse für Kammerchöre durch. Das unkonventionelle pädagogische Konzept und die vitale Durchführung wurden 2015 in einem langen Beitrag in der Schweizer Musikzeitung gewürdigt.

Nach fünf Durchführungen lanciert Paul Phoenix in Boswil als Pilotprojekt eine einwöchige Sommer­-Chorakademie: Ziel ist, 30 begeisterte Sängerinnen und Sänger aus ganz Europa in Boswil zu einem ad ­hoc-Chor zu formen, mit ihnen z.T. eigens neu komponierte Chorstücke einzustudieren, und die Sommerakademie mit einem Schlusskonzert abzuschliessen. Die Kursarbeit wird von einem Dirigenten unterstützt und in Kooperation mit der Edition Peters/ Purple Vocals durchgeführt.

Pro Stimmlage werden 7-8 Personen angenommen, nach Eingang der Anmeldung.
Voraussetzung ist Chorerfahrung. Gesungen werden Werke aus der Publikation "Choral Workshop Collection" von Paul Phoenix (wird nach der Anmeldung zugeschickt) sowie voraussichtlich ein Werk, das durch einen Kompositions-Wettbewerb ermittelt wird. 
 

Melden Sie mit Ihrer Anmeldung:
- kurzen musikalischen Lebenslauf
- Stimmlage
- Informationen zu Sing- und Chorerfahrung
- das Alter spielt keine Rolle 

Anmeldung und weitere Informationen:
Künstlerhaus Boswil, Ort der Musik
Tel: 056 666 12 85

Kurskosten inkl. Mahlzeiten und Unterkunft im Doppelzimmer CHF 800.-
Kurskosten inkl. Mittag- und Abendessen ohne Unterkunft im Künstlerhaus CHF 600.-

Konzert am 21.8.2018

  • http://kuenstlerhausboswil.ch/konzerte
  • 70609116-8970-4ddc-89ce-156b675abddb
  • Künstlerhaus Boswil
  • 20180224T024506
  • 20180725T120000
  • 20180725T150000
  • mit Paul Phoenix: 25.7. - 1.8.2018: Sommer Chorakademie

20.8.

mit Noam Holdengreber: 20. - 24. August 2018

Silent Singing - für Sänger/Innen

  • Künstlerhaus Boswil

mit Noam Holdengreber: 20. - 24. August 2018

Silent Singing - für Sänger/Innen

Silent Singing - Stille-Retraite für SängerInnen

Noam Holdengreber, Feldenkrais Coach
20. - 24. August 2018

English text

Silent Singing ist ein fünftägiger stiller Meditations- und Bewegungsworkshop.
Er gibt die Möglichkeit, mit unserem inneren Künstler in Kontakt zu kommen, während wir unseren Stimmbändern erlauben, auszuruhen, zu heilen, zu lernen und zu erweitern. Durch intensiven stillen Feldenkrais-Unterricht, Meditation und andere kreative Ansätze werden wir neue Werkzeuge entdecken, um mit dem Sänger, der wir sind, (unser Sänger) und dem Sound, den wir erschaffen (unsere Stimme), zu arbeiten. Obwohl es sich um einen Gruppenworkshop handelt, liegt der Fokus dennoch auf der Berücksichtigung der Bedürfnisse und der Begleitung des Prozesses jedes Einzelnen innerhalb der Gruppe.
Als Künstler entwickeln und wachsen wir alle weiter: unser Körper verändert sich, unsere Stimme verändert sich, wir verändern uns. Wir können unsere Technik modifizieren und unser Repertoire erweitern. Vielleicht möchten wir einen Durchbruch in unserer Entwicklung als menschlicher Künstler und als Sänger erleben. Als professionelle Sänger arbeiten wir mit Trainern, Gesangslehrern, Regisseuren, Dirigenten und Kollegen. Viele Menschen und Erfahrungen prägen unser Wachstum als Künstler und Sänger und beeinflussen unsere Entwicklung. Dieser Prozess kann manchmal zu Verwirrung und Unsicherheit führen, sogar zu Stagnation. Irgendwo auf dem Weg, wenn wir versuchen, "unseren" Sound zu kreieren, können wir die klare Verbindung mit unserer eigenen inneren Stimme verlieren.
Durch Feldenkrais-Unterricht werden wir neue Bewegungsmuster und neue Körperbilder entdecken und schaffen, während wir uns der Bewegung bewusstwerden, die bereits in uns existiert - unserem persönlichen Tanz - und die wir uns normalerweise nicht erlauben, auszudrücken. Die Einbeziehung dieser Bewegungen in unsere Gesangspositionen wird durch Übungen, Meditation und Reflexion sowie durch persönliche Gespräche mit Noam Holdengreber erleichtert. Sie werden dadurch zu einer etablierten und natürlicheren Option in unserem Bewegungsrepertoire und informieren, erweitern und vertiefen unser vorhandenes Wissen und unsere Erfahrung.
Diese Retraite wird es uns ermöglichen, unsere innere Stimme mit unserer Singstimme zu synchronisieren und so eine neue Beziehung zwischen ihnen zu schaffen. Sie richtet sich an professionelle Sänger und Stimmlehrer, die eine neue Ebene in ihrer persönlichen Entwicklung erkunden möchten. Alle Teilnehmer müssen bereit sein, sich der Herausforderung des Schweigens und intensiver Arbeit zu stellen. Diese besondere Gelegenheit wird uns erlauben, unsere höhere künstlerische Natur zu erforschen und unseren Diva Charakter beiseite zu lassen.

Warum Feldenkrais für Sänger?
Wir alle haben einzigartige Körper- und Haltungsmuster, die unsere Art zu handeln und unsere Gegenwart beeinflussen. Diese Muster wirken sich vor allem auf die Fähigkeit von professionellen Musikern aus, die wiederholt hohe Fähigkeiten, oft unter extremem Druck, erreichen und aufrechterhalten müssen. Wie jeder professionelle Musiker weiß, ist es die besondere Beziehung zwischen dem Körper des Spielers und dem Instrument, die die Erzeugung von Musik und den individuellen Klang jedes Spielers ermöglicht. Dies gilt insbesondere für Sänger, deren "Instrument" und "Spieler" ein und derselbe Körper ist. Der Körper ist jedoch ein Instrument, das von vielen Faktoren beeinflusst wird: physisch, emotional oder sozial. Körperbewusstsein und die Fähigkeit, damit umzugehen, sind eine notwendige Grundlage für professionelles Singen. So wie jedes andere Instrument auch das Instrument des Sängers tönen muss, umso mehr, als es kein Musikinstrument gibt, das so komplex ist wie der menschliche Körper.
Noams Lektionen stimmen den Körper des Sängers, lehren ihn wertvolle Techniken zur Selbstabstimmung und schaffen neue Richtungen für die Entwicklung und das Wachstum dieses Musikinstruments - des Körpers -, auch wenn es sich im Laufe der Jahre verändert. Der Unterricht konzentriert sich auf die psychophysische Beziehung (die Beziehung zwischen Körper und Geist), deren verborgene und flüchtige Natur oft den gewöhnlichen Lektionen in der Musikperformance entgeht.

Warum findet der Workshop in Stille statt?
Die Durchführung eines Workshops in der Stille ermöglicht es uns, einige Dinge zu erreichen, die sonst nicht möglich wären: Die meisten Übungen im Workshop werden sich auf eine neue Anordnung unseres psychophysischen Selbst und unserer Stimme konzentrieren. Ständige Interaktion würde uns zu alten Gewohnheiten zurückführen und diese weiter festigen, während langes Schweigen uns erlaubt, uns von früheren Gewohnheiten zu distanzieren und neue Wege zu finden, uns selbst zu nutzen.
Wie in jeder meditativen Praxis ermöglicht uns das Schweigen, sich mehr auf unseren Körper und unsere Stimme zu konzentrieren und uns auf unsere persönlichen Herausforderungen zu fokussieren, anstatt zu vergleichen und zu konkurrieren. Wir können uns ganz auf uns konzentrieren und unsere Aufmerksamkeit nach innen lenken. Dadurch geht weniger Energie durch "Angeberei" und Gruppendynamik verloren. Gleichzeitig wird unsere Fähigkeit wachsen, unsere inneren Reaktionen auf andere zu beobachten, ohne dass diese direkt auf uns reagieren.
Eine absichtliche 5-tägige Stille, die nicht auf eine Krankheit oder eine Kehlkopfentzündung zurückzuführen ist, lässt unsere Stimmbänder auf andere Weise ruhen. Diese besondere Ruhequalität wird durch Bewegungsübungen, insbesondere von Kiefer, Rachen und Hals, verbessert.
Webseite Noam Holdengreber

Anmeldung bis
office@kuenstlerhausboswil.ch
056 666 12 85

Kurskosten: CHF 780.- inkl. Lektionen, Mahlzeiten und Unterkunft im Einzelzimmer

  • http://kuenstlerhausboswil.ch/konzerte
  • dfdb9f18-2114-434f-9c9b-2f4ed81cbd42
  • Künstlerhaus Boswil
  • 20180224T024506
  • 20180820T100023
  • 20180820T130023
  • mit Noam Holdengreber: 20. - 24. August 2018: Silent Singing - für Sänger/Innen

09.9.

Boswiler Meisterkonzert

Stephen Kovacevich

Boswiler Meisterkonzerte

  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
  • Abendkasse ab 16.30 Uhr, Eintritt: CHF 75.-/60.-/50.-/ Stud. u. Lehrl. CHF 25.-/ Kinder bis 12 Jahre freier Eintritt

Konzertmenü, nach dem Konzert 3-Gang-Menü CHF 48.–
serviert vom Gasthaus Sternen Boswil im Restaurant
des Künstlerhauses. Die Platzzahl ist beschränkt,
eine Reservation ist unerlässlich.

· Bunter Blattsalat mit lauwarmen Pilzen
  an Feigen-Balsamico-Dressing
· Geschmorte Kalbshaxe
· Getrüffelter Kartoffelstock, Rosenkohl
· Vermicelles mit Meringue und Rahm 

Boswiler Meisterkonzert

Stephen Kovacevich

Stephen Kovacevich, Klavier 

Alban Berg (1885–1935)
Klaviersonate op. 1
Franz Schubert (1797–1828)
Sonate A-Dur D 959
Johannes Brahms (1833 –1897)
Ballade Nr. 4 B-Dur op. 10
Intermezzo Nr.1 b-Moll op. 119
Intermezzo Nr. 4 As-Dur op. 76
Ludwig van Beethoven (1770 –1827)
Sonate As-Dur op. 110

Nach Trevor Pinnock im Mai kommt mit Stephen Kovacevich im September nochmals ein bedeutender Musiker derselben Generation an die Boswiler Meisterkonzerte. Seit 1961 als Pianist tätig, u.a. gemeinsam mit der legendären Cellistin Jacqueline du Pré, heiratete Stephen Kovacevich 1974 die Jahrhundert-Pianistin Martha Argerich und profilierte sich seit den 1980er Jahren auch als Dirigent. Schon früh wurden Kovacevichs Artikulationsfähigkeit und Ausdruckskraft als Pianist gelobt, mit der er sich vor allem den Sonaten Beethovens widmet, aber auch Mozart, Schubert, Schumann, Chopin und Brahms sowie Komponisten der klassischen Moderne wie Bartók, Berg und Strawinski.

«Ein Muster musikalischer und intellektueller Klarheit.» (The Guardian)

Boswil im Gespräch, 16.00 Uhr
David Schwarb im Gespräch mit Stephen Kovacevich

 

  • http://kuenstlerhausboswil.ch/konzerte
  • fa93247a-5497-43a8-9fd4-ee16b335b2c9
  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
  • 20180224T024506
  • 20180909T170020
  • 20180909T200020
  • Boswiler Meisterkonzert: Stephen Kovacevich

30.9.

Anne-Cécile Gross: 1. - 7. Oktober 2018

Orchesterakademie

  • Künstlerhaus Boswil

Anne-Cécile Gross: 1. - 7. Oktober 2018

Orchesterakademie

Orchesterakademie für Amateurmusiker
Repertoire- & Körperarbeit – generationenübergreifend

Projektwoche vom 1.- 7. Oktober 2018

Anne-Cécile Gross, Dirigentin & Künstlerische Leitung 
Johanna Gutzwiller, Körperarbeit
(dipl. Physiotherapeutin / ZHDK-Dozentin für Musikphysiologie)

Die Orchesterakademie am Künstlerhaus Boswil wird 2018 mit dem Ziel ins Leben gerufen, begeisterte Amateurmusiker mit besonderen Repertoireentdeckungen der Orchesterliteratur zusammen zu führen. Sie verbindet selten gespielte Werke mit der unterstützenden, musikphysiologischen Arbeit am Instrument unter der kundigen Leitung der Musikphysiologin Johanna Gutzwiller. Erwünscht ist eine generationenübergreifende Altersstruktur der TeilnehmerInnen.

 

 

Daten Projektwoche / Konzerte
• Projektwoche
1.-7. Oktober 2018, Künstlerhaus Boswil (Anreise: 30. September 2018)
• Konzert Boswil
Samstag, 6. Oktober 2018,
Alte Kirche Boswil, 19.30h
• Konzert N.N.
Sonntag, 7. Oktober 2018,
N.N.

Zielgruppe:
aktive und versierte AmateurmusikerInnen,
interessierte InstrumentalpädagogInnen und BerufsmusikerInnen
Besetzung:
Holz- und Blechbläser, Schlagzeug, Harfe, Streicher
Kursinhalt:
Tägliche Orchesterproben und musikphysiologische Lektionen im Einzel- und Gruppenunterricht, Registerproben unter der Leitung von professionellen Stimmführern, Konzertauftritte
Bläsertag:
Zur Stimmeinteilung - Probetag für alle Bläser
Samstag, 2. Juni 2018, 10.00-16.00 Uhr, Künstlerhaus Boswil

Konzertprogramm
In der ersten Projektphase stehen selten gespielte Werke der russischen Spätromantiker Reinhold Glière, Anton Arensky und des russisch-schweizerischen Komponisten Paul Juon auf dem Programm.


Paul Juon (1872-1940)
Ingeborgs Klage op. 3a (1894)
Schweizer Erstaufführung

Reinhold Glière (1875-1956)
Konzert für Koloratursopran und Orchester f-Moll op. 82 (1943)

Anton Arensky (1861-1906)
Sinfonie Nr. 1 h-Moll op. 4 (1883)


Anmeldung bis 30. April 2018
an office@kuenstlerhausboswil.ch
056 666 12 85

Kurskosten
CHF 750.- Kurskosten inkl. Vollpension und Übernachtung im DZ am Künstlerhaus Boswil
CHF 570,- Kurskosten inkl. Mittag-/Abendessen am Künstlerhaus Boswil – Unterkunft extern. Bei der Suche nach einer passenden Unterkunft in der Umgebung sind wir gerne behilflich.


 

  • http://kuenstlerhausboswil.ch/konzerte
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  • Künstlerhaus Boswil
  • 20180224T024506
  • 20180930T180034
  • 20180930T210034
  • Anne-Cécile Gross: 1. - 7. Oktober 2018: Orchesterakademie

14.10.

Boswiler Meisterkonzert

Sebastian Bohren & Chaarts

Boswiler Meisterkonzerte

  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
  • Abendkasse ab 16.30 Uhr, Eintritt: CHF 70.-/55.-/45.-/ Stud. u. Lehrl. CHF 25.-/Kinder bis 12 Jahre freier Eintritt

Konzertmenü, nach dem Konzert 3-Gang-Menü CHF 48.–
serviert vom Gasthaus Sternen Boswil im
Restaurant des Künstlerhauses. Die Platzzahl ist beschränkt,
eine Reservation ist unerlässlich.

· Kürbiscremesuppe mit Kernen und Öl
· Aargauer Braten an Zwetschgensauce
· Kartoffelgratin, Glasierte Rüebli
· Kaiserschmarrn mit Zwetschgenkompott
 

Boswiler Meisterkonzert

Sebastian Bohren & Chaarts

Sebastian Bohren, Violine
Chamber Artists Orchestra
Gábor Tákacs-Nagy, Leitung 

Wolfgang Amadé Mozart (1756–1791)
Violinkonzert G-Dur KV 216
Violinkonzert A-Dur KV 219
Sinfonie A-Dur KV 201

Sebastian Bohren beeindruckte als Festival Artist am Boswiler Sommer 2015, Gábor Tákacs-Nagy, der von Musikern wie Andras Schiff oder Martha Argerich wegen seiner klugen und leidenschaftlichen Musikalität hoch geschätzt wird, als Dirigent der Chaarts am Boswiler Sommer 2017. Mit einem reinen Mozart-Programm kehren sie nach Boswil zurück. Sowohl die beiden Violinkonzerte in A- und G-Dur als auch die A-Dur-Sinfonie KV 201 sind Werke des 18/19-jährigen Komponisten, entstanden in Salzburg in den Jahren 1774 und 1775. Spielfreude, Heiterkeit, aber auch Tiefsinn, Melancholie – ein wunderbares Programm, das die ganze Palette menschlicher Emotionen vereint.

«Chaarts erreicht interpretatorische Tiefe, die elektrisierender kaum sein könnte.» (Klassik heute)

Boswil im Gespräch, 16.00 Uhr
Anna Kardos im Gespräch mit den Musikern

 

  • http://kuenstlerhausboswil.ch/konzerte
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  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
  • 20180224T024506
  • 20181014T170024
  • 20181014T200024
  • Boswiler Meisterkonzert: Sebastian Bohren & Chaarts

25.11.

Boswiler Meisterkonzert

Cuarteto Quiroga

Boswiler Meisterkonzerte

  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
  • Abendkasse ab 16.30 Uhr, Eintritt: CHF 60.-/45.-/35.-/ Stud. u. Lehrl. CHF 25/ Kinder bis 12 Jahre freier Eintritt

Konzertmenü, nach dem Konzert 3-Gang-Menü CHF 48.–
serviert vom Gasthaus Sternen Boswil im Restaurant
des Künstlerhauses. Die Platzzahl ist beschränkt, eine
Reservation ist unerlässlich.

· Pilzterrine mit Balsamico und kleinem Salatbouquet
· Kalbsvoressen
· Polenta, Baumnussspinat
· Apfelstrudel mit Vanillesauce

Boswiler Meisterkonzert

Cuarteto Quiroga

Cuarteto Quiroga
Aitor Hevia, Violine
Cibrán Sierra, Violine
Josep Puchades, Viola
Helena Poggio, Violoncello

Juan Crisóstomo de Arriaga (1806–1826)
Streichquartett Nr. 1 d-Moll
Alberto Ginastera (1916–1983)
Streichquartett Nr. 1 op. 20
Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Streichquartett Nr. 5 A-Dur op. 18/5

Das Cuarteto Quiroga, benannt nach dem galizischen Violin-Virtuosen Manuel Quiroga, gehört zu den dynamischsten Ensembles der jungen Streichquartett-Generation und entfaltet von Spanien aus eine breitgefächerte Konzerttätigkeit. In seiner Boswiler Meisterkonzert-Premiere steht neben Beethoven der jung verstorbene, geniale Beethoven-Zeitgenosse Juan Arriaga, daneben aber auch das impulsive und klanglich spektakuläre erste Streichquartett des Argentiniers Alberto Ginastera. Ein fulminantes musikalisches Herbstprogramm!

«Leidenschaftlicher Klang, atemberaubende Intonation.» (Münchner Merkur)

Boswil im Gespräch, 16.00 Uhr
Peter Wipf im Gespräch mit den Musikern

 

  • http://kuenstlerhausboswil.ch/konzerte
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  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
  • 20180224T024506
  • 20181125T170056
  • 20181125T200056
  • Boswiler Meisterkonzert: Cuarteto Quiroga
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