Boswiler Sommer: Legendär!

29. Juni bis 7. Juli 2019

Legendär!

Alle Konzerte auf einen Blick in unserem Programmheft.

Der Boswiler Sommer ist selbst eine Legende. Nächstes Jahr feiert das Welt-Klassik-Festival bereits seinen 20. Geburtstag. Und der Gastgeber des Festivals, das Künstlerhaus Boswil, ist schon längst eine – höchst lebendige – Legende. Die Liste grosser Namen und berühmter Musikerinnen und Musiker, die in der Alten Kirche auf- traten, ist lang. Und sie wird mit diesem Boswiler Sommer weitergeschrieben.

Während der neun Tage des Festivals begegnen Sie klingenden Namen wie Carmen, Scheherazade und Casanova, die Komponisten zu grossartigen Werken inspirierten und denen vielfältige Musikabende gewidmet sind. Andreas Fleck, der künstlerische Leiter des Boswiler Sommers, hat rund um die legendären Figuren attraktive Konzertprogramme zusammengestellt, die faszinierende Welten auferstehen lassen.

«Legendär!» sind auch die Programmpunkte, mit denen der Boswiler Sommer jeweils den Rahmen des Klassik- Festivals sprengt. Dieses Jahr nimmt Sie der Philosoph und Astronom Roland Buser etwa mit auf eine Reise zu den grossen Fragen der Menschheit – eingerahmt von ebenso grossen Werken von Mahler und Holst. Am Konzertabend «Legends» verwandelt sich die Alte Kirche in einen Kinosaal. Der Regisseur Bruno Monsaingeon zeigt seinen Film über den Jahrhundertgeiger Yehudi Menuhin. Live auf der Bühne: dessen legendäre Begleiterin, die Pianistin Victoria Postnikova.

 

Festival Artist Chiara Enderle

Festival Artist Chiara Enderle

Als Kind begleitete die Zürcherin Chiara Enderle (27) ihre Eltern auf Konzertreise mit deren Carmina Quartett. Seit 2018 spielt die leidenschaftliche Solistin und Kammermusikerin Cello im neu besetzten Quartett ihrer Eltern. Unter dem Motto «Phönix» ist das legendäre Quartett am Sonntag, 7. Juli in der Matinee zu hören.

Zu ihren wichtigsten Cellolehrern gehören Thomas Grossenbacher, Jens Peter Maintz und Steven Isserlis.

Chiara Enderle ist 1. Preisträgerin des Internationalen Lutosławski-Cellowettbewerbs sowie des Pierre Fournier Award.

2016 veröffentlichte Sony Classical Chiara Enderles erste CD: Paul Wranitzkys Cellokonzert C-Dur mit dem Münchener Kammerorchester unter Howard Griffiths. 2017 erschien bei Musiques Suisses ihre Aufnahme mit Werken von Ernest Bloch.

Chiara Enderles Auftritte am Boswiler Sommer:
«Walk & Wonder», Samstag, 29. Juni, 10.00–15.00 Uhr
«Himmel und Erde», Samstag, 29. Juni, 19.00 Uhr
«Pioniere», Sonntag, 30. Juni, 11.00 Uhr
«Casanova», Montag, 1. Juli, 20.15 Uhr
«Nostalgie», Dienstag, 2. Juli, 20.15 Uhr
«Carmen», Freitag, 5. Juli, 20.15 Uhr
«Phönix», Sonntag, 7. Juli, 11.00 Uhr
 

 

Festival Artist Philippe Tondre

Festival Artist Philippe Tondre

Der französische Oboist gehört zu den herausragenden Interpreten seiner Generation. Das Spiel des «Meisters der Oboe» (Bonner General-Anzeiger) begeistert mit emotionaler Feinfühligkeit und atemberaubender Virtuosität.
Philippe Tondre (30) wuchs in Mulhouse auf. Noch während seines Studiums am Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris wurde er zum Solo-Oboisten des Radio-Sinfonieorchesters Stuttgart ernannt.

Seit 2017 spielt er die Solo-Oboe im SWR Symphonieorchester. Tondre ist Mitglied des Mito Chamber Orchestra und des Kammer Ensemble de Paris. Daneben spielte er als Solist mit dem Royal Concertgebouw Amsterdam, dem Gewandhausorchester, dem Chamber Orchestra of Europe, dem Paris Orchestra und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks.
Beim ARD-Musikwettbewerb 2011 wurde Tondre gleich mit mehreren Preisen ausgezeichnet. 2012 erhielt er – als erster Oboist überhaupt – den Beethoven-Ring des Beethovenfests Bonn.


Im Schlusskonzert des Boswiler Sommers («Helden», Sonntag, 7. Juli, 18.00 Uhr) spielt Tondre die erste Oboe.

Philippe Tondres Auftritte am Boswiler Sommer:
«Pioniere», Sonntag, 30. Juni, 11.00 Uhr
«Casanova», Montag, 1. Juli, 20.15 Uhr
«Nostalgie», Dienstag, 2. Juli, 20.15 Uhr

29.6.

AUSVERKAUFT!

Walk & Wonder

Musikfestival Boswiler Sommer

  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
  • Eintritt: AUSVERKAUFT!

AUSVERKAUFT!

Walk & Wonder

Timothy Ridout, Viola
Chiara Enderle, Violoncello
Thomas Mohr, Tenor
Sebastian Manz, Klarinette
und weitere Festivalmusiker

Ludwig van Beethoven (1770–1827)
«Duett mit zwei obligaten Augengläsern» für Viola und Violoncello

Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Aus den Schemelli-Liedern

Igor Strawinsky (1882–1971)
Drei Stücke für Klarinette

«Walk & Wonder» wandelt dieses Jahr auf legendären Spuren in der unmittelbaren Umgebung Boswils.

Der Spaziergang startet beim Restaurant Niesenberg. Von dort geht es zum ersten musikalischen Intermezzo in der 1962 gebauten Kapelle Oberniesenberg, zu den idyllischen Teichen im Feldenmoos und zum ehemaligen Jagdhaus der Äbte von Muri. Unterwegs offerieren wir Ihnen eine Mittagsverpflegung mit Getränken. Von den Freiämtersteinen führt der Weg durchs Wyssenbachtäli zur Lourdesgrotte Boswil, wo Sie ein weiteres musikalisches Intermezzo geniessen können.

Der Freiamt-Spezialist Peter Hägler ist Ihr Reiseführer: Er erzählt zum Beispiel die spannende Geschichte der keltischen Besiedlung der Gegend und erinnert an den längst verschwundenen Bünzer See.

Zum Abschluss des Spaziergangs erwarten Sie die Festivalmusiker in der Alten Kirche Boswil mit einer dritten musikalischen Überraschung.

Der musikalische Spaziergang startet und endet beim Künstlerhaus Boswil. Besammlung: 10.00 Uhr beim grossen Parkplatz.

In Zusammenarbeit mit Erlebnis Freiamt.

 

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  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
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  • AUSVERKAUFT!: Walk & Wonder

29.6.

Das grosse Klassikfestival im kleinen Dorf

Boswiler Sommer: Legendär!

Musikfestival Boswiler Sommer

 Festival Artist: Cellistin Chiara Enderle

Das grosse Klassikfestival im kleinen Dorf

Boswiler Sommer: Legendär!

 29. Juni bis 7. Juli 2019

Unter dem Motto «Legendär!» spinnt der Boswiler Sommer musikalische Legenden, erzählt Geschichten und erweckt Mythen zum Leben. Das Klassikfestival mit elf Konzerten findet vom 29. Juni bis 7. Juli 2019 im Künstlerhaus Boswil statt.

Legendär ist die einmalige Stimmung bei den Konzerten des Boswiler Sommers. Nach einem Apéro oder Nachtessen im romantischen Garten des Künstlerhauses geht es zum Konzert in die Alte Kirche. Aufstrebende Talente und internationale Stars stehen gemeinsam auf der Bühne. Das Repertoire reicht von Johann Sebastian Bach über Mozart bis zu den Beatles.

Während der neun Tage des Festivals begegnen Sie klingenden Namen wie Carmen, Scheherazade und Casanova, die Komponisten zu grossartigen Werken inspirierten und denen vielfältige Musikabende gewidmet sind. Andreas Fleck, der künstlerische Leiter des Boswiler Sommers, hat rund um die legendären Figuren attraktive Konzertprogramme zusammengestellt.

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  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
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  • Das grosse Klassikfestival im kleinen Dorf: Boswiler Sommer: Legendär!

29.6.

Boswiler Sommer: Legendär!

Himmel und Erde

Musikfestival Boswiler Sommer

  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
  • Abendkasse ab 18.30 Uhr, Eintritt: CHF 90.–/80.–/60.–/Kinder bis zwölf Jahre freier Eintritt

Apéro
In den zwei Konzertpausen vor und nach dem Vortrag: Apéro (im Konzertticket inbegriffen).
Kein Konzertmenü an diesem Abend.

Boswiler Sommer: Legendär!

Himmel und Erde

Franziska Gottwald, Alt
Thomas Mohr, Tenor
CHAARTS Chamber Artists
Thomas Jung, Leitung
Roland Buser Philosoph und Astronom

Gustav Holst (1874–1934)
Die Planeten op. 32
Kammerversion von George Morton

Roland Buser (*1946)
Philosophische Gedanken: Der Mensch im Kosmos

Gustav Mahler (1860–1911)
Das Lied von der Erde
Kammerversion von Arnold Schönberg

Im Eröffnungskonzert des Boswiler Sommers werden Himmel und Erde in zwei legendären Musikstücken gespiegelt. Gustav Holst charakterisierte die sieben zu seinen Lebzeiten bekannten Planeten mit einer Palette von faszinierenden Klangfarben und monumentalen Klangeffekten. Dabei ging es dem englischen Komponisten mehr um die astrologischen als um die astronomischen Aspekte. Jeder der sieben Planeten-Sätze spiegelt die Gedanken und Gefühle, die mit der namensgebenden römischen Gottheit (Mars, Venus, Merkur etc.) in Verbindung gebracht werden.

Die Ehrfurcht vor der Legende: Was Gustav Mahler «Das Lied von der Erde» nannte, war eigentlich seine neunte Sinfonie. Denn seit Beethoven, Dvořák und Bruckner stellte «die Neunte» eine magische Grenze dar. Und tatsächlich: Auch für Mahler sollte die 9. Sinfonie, die er ein Jahr später komponierte, seine letzte vollendete bleiben. Sein sinfonischer Liederzyklus «Das Lied von der Erde» basiert auf Nachdichtungen altchinesischer Lyrik, mit denen er sich in einer Zeit schwerer persönlicher Schicksalsschläge beschäftigte.

«Der Kosmos inspiriert mich», sagt der Philosoph und Astronom Roland Buser. «Er lässt mich erkennen, dass wir Teil eines grossen Ganzen sind. Wenn wir uns darauf einlassen, kann uns der Kontakt mit dem ‹Himmel› wieder näher zu uns selbst bringen.» Zwischen den zwei Konzertblöcken lässt Buser die Gedanken ins Universum schweifen und stellt sich in seinem Vortrag «Der Mensch im Kosmos» den ganz grossen Fragen.

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  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
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  • Boswiler Sommer: Legendär!: Himmel und Erde

30.6.

Boswiler Sommer: Legendär!

Pioniere

Musikfestival Boswiler Sommer

  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
  • Abendkasse ab 10.30 Uhr, Eintritt: CHF 55.–/45.–/35.–/Kinder bis zwölf Jahre freier Eintritt

Konzertmenü, 13.15 Uhr
- Tatar-Trilogie vom Rind, Kalb und der Avocado
- Mit Aprikosen und Frischkäse gefüllte Pouletbrust auf Kartoffelrisotto und glasierten Zucchetti
- Brombeer-Meringue-Törtli

Vegetarisches Menü
- Carpaccio von der Avocado mit Gemüsetatar
- Rüebli-Nuss-Burger mit Sauerrahm auf Kartoffelrisotto
- Brombeer-Meringue-Törtli

Separate Reservation unerlässlich! Die Platzzahl ist beschränkt.

Boswiler Sommer: Legendär!

Pioniere

Phillippe Tondre, Oboe
Timothy Ridout, Viola
Chiara Enderle, Violoncello
Lea Magdalena Knecht, Harfe
Maximilian Randlinger, Flöte
casalQuartett
 

Wolfgang Amadé Mozart (1756–1791)
Quartett F-Dur für Oboe, Violine, Viola und Violoncello KV 370

Claude Debussy (1862–1918)
Sonate für Flöte, Viola und Harfe

Alexander Konstantinowitsch Glasunow (1865–1936)
Streichquintett A-Dur op. 39

Als Claude Debussy 1889 die Pariser Weltausstellung besuchte, lauschte er einem Gamelan, einem traditionellen javanischen Orchester, dessen Besetzung vor allem aus Metallophonen, Gongs und Trommeln besteht. Debussy liess sich von den exotischen Klängen zu einer musikalischen Entwicklung inspirieren, die in ihrer neuen Klanglichkeit als «Impressionismus» bezeichnet wurde.

In der Folge wurde Debussy zum vielleicht prägendsten Wegbereiter an der Schnittstelle von der Romantik zur Moderne – so bedeutend wie Wolfgang Amadé Mozart hundert Jahre vor ihm. Dieser schuf mit seinem einzigen Oboenquartett ein Meisterwerk, inspiriert vom virtuosen Spiel des deutschen Oboisten Friedrich Ramm, eines der grössten Instrumentalisten seiner Zeit.

Das musikalische Genie des noch blutjungen Alexander Glasunow begeisterte den russischen Holzhändler Mitrofan Petrowitsch Beljajew so sehr, dass dieser sich aus dem Geschäft zurückzog, um künftig als Verleger und Mäzen Musiktalente zu fördern. Sein legendärer Musikverlag M. P. Belaieff, 1885 in Leipzig gegründet, trug mit über 1200 publizierten Werken wesentlich zur Verbreitung russischer Komponisten des 19. Jahrhunderts bei. Eine Perle aus Beljajews Sortiment: Glasunows Streichquintett in der seltenen Besetzung mit zwei Celli.

Zu den berühmtesten Werken aus Beljajews Verlagssortiment gehört übrigens Rimski-Korsakows «Scheherazade», das am Sonntag, 30. Juni, 20.15 Uhr ebenfalls am Boswiler Sommer erklingen wird.

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  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
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  • Boswiler Sommer: Legendär!: Pioniere

30.6.

Boswiler Sommer: Legendär!

Scheherazade

Musikfestival Boswiler Sommer

  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
  • Abendkasse ab 19.45 Uhr, Eintritt: CHF 60.–/50.–/35.–/ Kinder bis zwölf Jahre freier Eintritt

Konzertmenü, 18.00 Uhr
- Bunter Sommer-Kräutersalat mit gebackenen
Seezungenstreifen
- Rosa gebratener Kalbshohrücken an Cognac-Rahmsauce
auf Spinat-Risone
- Kirschen-Quarktorte (ohne Alkohol)

Vegetarisches Menü
- Bunter Sommer-Kräutersalat mit gebackenen Oliven
- Quorn-Geschnetzeltes an Senfsauce mit Spinat-Risone
- Kirschen-Quarktorte (ohne Alkohol)

Separate Reservation unerlässlich! Die Platzzahl ist beschränkt.

Boswiler Sommer: Legendär!

Scheherazade

Timothy Ridout, Viola
Martin Klett, Klavier
Max Baillie, Violine
Sebastian Manz, Klarinette
Ruven Ruppik, Schlagzeug
CHAARTS Chamber Artists
 

Robert Schumann (1810–1856)
Märchenbilder op. 113

Bohuslav Martinů (1890–1959)
Sieben Arabesken

Robert Schumann (1810–1856)
Märchenerzählungen op. 132

Claude Debussy (1862–1918)
Première Rhapsodie

Nikolai Rimski-Korsakow (1844–1908)
Scheherazade op. 35

Legendär ist die Entstehung der Geschichten aus Tausendundeiner Nacht, deren Ursprünge in Indien und Persien zu finden sind. Scheherazade erzählt dem tyrannischen Sultan Nacht für Nacht eine so spannende Geschichte, dass dieser sie – entgegen seiner Absicht – nicht im Morgengrauen töten lässt, weil er in der folgenden Nacht das Ende der Geschichte hören will.

Nikolai Rimski-Korsakow, der zeitlebens eine Faszination für den Orient hegte, schöpfte aus diesem Stoff die Inspiration für seine klangprächtige Orchestersuite «Scheherazade».

Das Konzertprogramm des Abends verknüpft Rimski-Korsakows sinfonische Dichtung mit musikalischen Fantasiestücken, die bei Claude Debussy rhapsodisch erzählen, bei Bohuslav Martinů orientalische Arabesken aufgreifen und bei Robert Schumann den Märchenton der deutschen Frühromantik evozieren.

So entfaltet sich die Legendentradition ganzer Generationen in der unübertroffenen Erzählkraft von Musik.

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  • Boswiler Sommer: Legendär!: Scheherazade

01.7.

Boswiler Sommer: Legendär!

Casanova

Musikfestival Boswiler Sommer

  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
  • Abendkasse ab 19.45 Uhr, Eintritt: CHF 65.–/55.–/45.–/ Kinder bis zwölf Jahre freier Eintritt

Konzertmenü, 18.00 Uhr
- Kalte-Suppen-Trilogie: Mango-Ingwer, Erdbeer-Rosmarin
und Aprikose
- Poulet-Saltimbocca an Aceto-balsamico-Honigjus,
Kräuterrisotto, glasierte Kefen
- Erdbeer-Tiramisu

Vegetarisches Menü
- Kalte-Suppen-Trilogie: Mango-Ingwer, Erdbeer-Rosmarin
und Aprikose
- Zucchetti-Piccata, Kräuterrisotto, glasierte Kefen
- Erdbeer-Tiramisu

Separate Reservation unerlässlich! Die Platzzahl ist beschränkt.

Boswiler Sommer: Legendär!

Casanova

Wolfram Berger, Erzähler
Philippe Tondre, Oboe
Maximilian Randlinger, Flöte
Chiara Enderle, Violoncello
CHAARTS Chamber Artists

Giacomo Casanova
«Meine Flucht aus den Bleikammern Venedigs»

Alessandro Marcello (1673–1747)
Oboenkonzert d-Moll

Antonio Vivaldi (1678–1741)
Cellokonzert a-Moll RV 419

Francesco Geminiani (1687–1762)
Concerto grosso d-Moll «La Follia»

Antonio Vivaldi (1678–1741)
Flötenkonzert «La Notte» op. 10


«Casanova, der: umgangssprachlich für Frauenheld, -verführer». Der venezianische Schriftsteller und Abenteurer hätte sich wohl nicht erträumen lassen, dass sein Name einst Einzug in den Duden finden würde, als er wegen angeblicher «Schmähungen gegen die heilige Religion» im Dogenpalast hinter Gittern sass. Mit seiner Flucht aus den berühmt-berüchtigten Bleikammern sicherte er sich aber einen Ehrenplatz in den Legenden seiner Zeit.

Der Schauspieler Wolfram Berger leiht dem legendären Charmeur seine markante Stimme und erzählt «Meine Flucht aus den Bleikammern Venedigs». Eingebettet ist die packende Geschichte in die schillernde Musik von Antonio Vivaldi und zwei weit weniger bekannten Zeitgenossen, die es an diesem Abend zu entdecken gilt.

Alessandro Marcello stammte aus einer venezianischen Patrizierfamilie und betätigte sich nicht nur als Mathematiker und Philosoph, sondern auch als Dichter und Komponist. Sein Oboenkonzert gilt als Archetypus des Genres. Marcello war Mitglied der Accademia dell’Arcadia, der neben dem grossen Librettisten Metastasio auch Arcangelo Corelli angehörte.

Ein Schüler Corellis war der Geiger und Komponist Francesco Geminiani, dessen Concerto grosso auf die «La Follia»-Variationen seines Lehrers zurückgeht. Geminiani schrieb dieses Werk in London, wo er gemeinsam mit Georg Friedrich Händel am königlichen Hof musizierte.

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  • Boswiler Sommer: Legendär!: Casanova

02.7.

Boswiler Sommer: Legendär!

Nostalgie

Musikfestival Boswiler Sommer

  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
  • Abendkasse ab 19.45 Uhr, Eintritt: CHF 65.–/55.–/45.–/ Kinder bis zwölf Jahre freier Eintritt

Konzertmenü, 18.00 Uhr
- Zitronengrassuppe mit Knuspercrevette
- Rosa gebratenes Lammhüftli mit einer Kräuter-Senfkruste
an Honigjus, Bäckerinnenkartoffeln, Bohnenbündel
- Pfirsichparfait mit Pfirsichsalat

Vegetarisches Menü
- Zitronengrassuppe mit Kokos-Banane
- Gemüselasagne mit leichtem Curryschaum
- Pfirsichparfait mit Pfirsichsalat

Separate Reservation unerlässlich! Die Platzzahl ist beschränkt.

Boswiler Sommer: Legendär!

Nostalgie

Chiara Enderle, Violoncello
Felix Froschhammer, Violine
Philippe Tondre, Oboe
Igor Ahss, Fagott
CHAARTS Chamber Artists
Gábor Takács-Nagy, Leitung

Ottorino Respighi (1879–1936)
Antiche danze ed arie

Pjotr Iljitsch Tschaikowski (1840–1893)
Rokoko-Variationen op. 33

Joseph Haydn (1732–1809)
Sinfonia Concertante op. 84

Die Nostalgie – der sehnsuchtsvolle Blick in frühere Zeiten – war und ist immer wieder eine Triebfeder für grosse Werke. Dass es dabei um weit mehr geht als das blosse Kopieren des alten Glanzes, beweisen die Komponisten dieses Abends. Sie schaffen aus dem Gegenstand ihrer Nostalgie eine neue und eigenständige künstlerische Aussage.

Die Grazie und Verspieltheit des Rokokos: Pjotr Tschaikowski sehnte mit seinen Variationen die heile und unbeschwerte Welt vergangener Zeiten herbei, um sich aus seiner Schwermut zu befreien. Zudem sind seine Variationen eine Verneigung vor Mozart, dessen «sonniges Genie» Tschaikowski «zu Tränen» rührte.

Mit seiner leuchtenden Suite im neoklassizistischen Stil hauchte Ottorino Respighi im frühen 20. Jahrhundert der Musik des 16. Jahrhunderts neues Leben ein. Der Römer forschte in Bibliotheken und Archiven nach Werken alter Musik, die er mit seinen Kompositionen in ein neues Klanggewand kleidete.

Josef Haydn – als Übervater der klassischen Sinfonie gefeiert – belebte mit seiner Sinfonia Concertante eine Konzertform wieder, die zu seiner Zeit bereits aus der Mode gekommen war. Mit diesem unerhört spannenden Wettstreit für Oboe, Fagott, Violine und Cello verzückte er 1792 das Konzertpublikum in London.

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  • Boswiler Sommer: Legendär!: Nostalgie

03.7.

Boswiler Sommer: Legendär!

Zum Roten Igel

Musikfestival Boswiler Sommer

  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
  • Abendkasse ab 19.45 Uhr, Eintritt: CHF 55.–/45.–/35.–/Kinder bis zwölf Jahre freier Eintritt

Konzertmenü, 18.00 Uhr
- Poulet-Galantine mit kleinem Salatbouquet an Himbeervinaigrette
- SwissPrim-Rindsentrecôte an Sauce Maltaise, Rosmarin-Bramata
und Marktgemüse
- Kaffee-Cheesecake mit Caramelglace

Vegetarisches Menü
- Tomaten-Pfirsich-Salat mit Lavendel
- Gebratener Fenchel im Sesammantel, Rosmarin-Bramata
und Tomatensauce
- Kaffee-Cheesecake mit Caramelglace

Separate Reservation unerlässlich! Die Platzzahl ist beschränkt.

Boswiler Sommer: Legendär!

Zum Roten Igel

Ensemble ZRI
Ben Harlan, Klarinette
Max Baillie, Violine
Matthew Sharp, Violoncello
Jon Banks, Akkordeon
Iris Pissaride, Santur

Johannes Brahms (1833–1897)
Klarinettenquintett op. 115

Traditionelle Klezmermusik
aus Ungarn, der Ukraine, Rumänien, Israel, Moldawien und den Karpaten

Im Wiener Gasthof Zum Roten Igel verkehrten sie alle: Schubert, Schumann, Mendelssohn, Bruckner. Und einer von ihnen weigerte sich gar, woanders zu essen oder zu trinken: Johannes Brahms. Er liebte die Musik der Fahrenden und Volksmusikanten, die in seinem Stammlokal spielten. In seinem Klarinettenquintett sind diese Einflüsse unüberhörbar.

Die Uraufführung des Klarinettenquintetts war einer von Brahms grössten Erfolgen. Der Klarinettist Richard Mühlfeld, der Brahms mit seinem virtuosen Spiel zu diesem Quintett angeregt hatte, stand mit dem Joachim-Quartett auf der Bühne der Berliner Singakademie. Ein Kritiker schrieb nach der Uraufführung, das Werk sei von idealer Schönheit und die Wirkung der Klänge auf den Zuhörer von «fast überirdischem Reiz».

Der Name des britischen Ensembles ZRI ist natürlich nichts anderes als die Reminiszenz an dieses legen- däre Restaurant. Das Ensemble verbindet im Gewand von Dorfkneipen-Musikanten die Musikwelten, die in der Wirtsstube Zum Roten Igel aufeinandertrafen, auf kongeniale Weise: Brahms’ Klarinettenquintett im Original und seine «Zigeunerseele» in Form von Klezmermusik aus der ganzen Welt gehen hier nahtlos ineinander über.

  • http://kuenstlerhausboswil.ch/ort-der-musik/boswiler-sommer
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  • Boswiler Sommer: Legendär!: Zum Roten Igel

04.7.

Boswiler Sommer: Legendär!

Legends

Musikfestival Boswiler Sommer

  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
  • Abendkasse ab 19.45 Uhr, Eintritt: CHF 55.–/45.–/35.–/Kinder bis zwölf Jahre freier Eintritt

Konzertmenü, 18.00 Uhr
Kleines Waldpilzragout im Blätterteigkissen
- Schweinskarree im Speckmantel an leichter Rotweinsauce, Papardelle
und Rahmkohlrabi
- Beeren-Cremeschnitte

Vegetarisches Menü
- Kleines Waldpilzragout im Blätterteigkissen
- Mit Gemüseragout gefüllte Kohlrabi an Käuterrahmsauce
- Beeren-Cremeschnitte

Separate Reservation unerlässlich! Die Platzzahl ist beschränkt.

Boswiler Sommer: Legendär!

Legends

Victoria Postnikova, Klavier
Bruno Monsaingeon, Regisseur
Patricia Moreno, Moderation

Franz Schubert (1797–1828)
Vier Impromptus op. 142

Bruno Monsaingeon (*1943)
Film «Yehudi Menuhin»

Ein Filmabend am Künstlerhaus, mit Legenden auf der Leinwand und live auf der Bühne der Alten Kirche. Unser Special Guest, der französische Meisterregisseur Bruno Monsaingeon, präsentiert sein filmisches Porträt «Yehudi Menuhin». Zumindest filmisch kehrt der Jahrhundertgeiger so in die Alte Kirche zurück, in der er zu Lebzeiten zweimal zu Gast war.

In Monsaingeons Filmporträt musiziert die Pianistin Victoria Postnikova an der Seite von Menuhin. Die Russin spielte mit ihm das Geigenrepertoire von Brahms, Mozart und Bartók ein. Für Monsaingeon ist Postnikova schlicht «die grossartigste lebende Pianistin». Er muss es wissen, hat er doch in über fünfzig Filmen die Legenden der klassischen Musik porträtiert.

Zu hören ist Postnikova mit den Impromptus, die Schubert im Dezember 1827 schrieb, ein Jahr vor seinem Tod. Sie waren wohl als Fortsetzung jener Impromptus gedacht, die er früher im selben Jahr geschrieben hatte. Die vier Stücke sind Franz Liszt gewidmet. Bereits Robert Schumann erkannte die innere Zusammengehörigkeit der Stücke, die seiner Meinung nach als Sätze einer Sonate gelesen werden können.

In einem Gespräch geben Postnikova und Monsaingeon Einblicke in ihr Leben und die Zusammenarbeit mit Yehudi Menuhin. Das Gespräch führt Patricia Moreno, Journalistin bei Radio SRF2 Kultur.

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  • Boswiler Sommer: Legendär!: Legends

05.7.

Boswiler Sommer: Legendär!

Carmen

Musikfestival Boswiler Sommer

  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
  • Abendkasse ab 19.45 Uhr, Eintritt: CHF 70.–/60.–/45.–/Kinder bis zwölf Jahre freier Eintritt

Konzertmenü, 18.00 Uhr
- Bunter Sommer-Blattsalat mit gebackenen Champignons an Erdbeervinaigrette
- Gebratenes Zanderfilet an Limettensauce, Süsskartoffelpüree
und Cima di rapa
- Warmer Rhabarber-Crumble mit Vanilleglace

Vegetarisches Menü
- Bunter Sommer-Blattsalat mit gebackenen Champignons an Erdbeervinaigrette
- Pastasäckli gefüllt mit Basilikum-Pesto an Limettensauce
- Warmer Rhabarber-Crumble mit Vanilleglace

Separate Reservation unerlässlich! Die Platzzahl ist beschränkt.

Boswiler Sommer: Legendär!

Carmen

Chiara Enderle, Violoncello
Martin Klett, Klavier
Ensemble ZRI
CHAARTS Chamber Artists
Gábor Takács-Nagy, Leitung

Sergei Prokofjew (1891–1953)
Szenen aus «Romeo und Julia» op. 64

Leoš Janáček (1854–1928)
Quartett Nr. 1 «Kreutzersonate»

Georges Bizet (1838–1875) / Rodion Konstantinowitsch Schtschedrin (*1932)
Carmen-Suite

Ein Abend ganz im Zeichen der legendärsten Figur des Opernrepertoires: Rodion Schtschedrins bekanntestes Werk, die «Carmen-Suite», basiert auf Georges Bizets Oper «Carmen», die laut Statistik jeden Tag irgendwo auf der Welt live gespielt oder im Radio gesendet wird. Ihren weltweiten Erfolg erlebte Bizet jedoch nicht mehr. Er starb wenige Monate nach der Uraufführung im Alter von 36 Jahren.

Schtschedrins Vater arbeitete als Sekretär für Dmitri Schostakowitsch, der später ein wichtiger Förderer des Sohns werden sollte. In Schtschedrins Suite entfaltet sich reinster Bizet, ohne Gesang zwar, dafür aber mit fünf Perkussionisten und ihren 47 Instrumenten.

Im Zentrum von Sergei Prokofjews Ballettmusik steht das berühmteste Liebespaar der Theater- und Operngeschichte: Romeo und Julia. Neu arrangiert erklingen seine «Romeo und Julia»-Szenen für Cello und Klavier.

Um die Liebe und ihre Komplikationen geht es auch in Leoš Janáčeks erstem Streichquartett, das als Ehedrama mit Augenzwinkern in einer Neuinterpretation mit Geige, Santur, Akkordeon und Klarinette erklingt. Mit der Santur, dem orientalischen Hackbrett, erleben Sie an diesem Abend ein Instrument, das in unseren Konzertsälen äusserst selten anzutreffen ist.

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  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
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  • Boswiler Sommer: Legendär!: Carmen

06.7.

Boswiler Sommer: Legendär!

Revolution

Musikfestival Boswiler Sommer

  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
  • Abendkasse ab 19.45 Uhr, Eintritt: CHF 60.–/50.–/35.–/ Kinder bis zwölf Jahre freier Eintritt

Konzertmenü, 18.00 Uhr
- Rauchfischvariation mit Brioche (Rauchlachs, Rauchforelle
und Rauchsaibling)
- Rosa gebratene Entenbrust auf Orangenrisotto und
Bratgemüse
- Himbeer-Roulade

Vegetarisches Menü
- Couscous-Salat mit Minze
- Grillkäse auf Orangenrisotto und Bratgemüse
- Himbeer-Roulade

Separate Reservation unerlässlich! Die Platzzahl ist beschränkt.

Boswiler Sommer: Legendär!

Revolution

Eine Produktion des Theaters Rigiblick Zürich
Rislane El Harat, Gesang
Lukas Langenegger, Gesang
Levin Deger, Gesang
Rockband
Stefan Gubser, Schauspieler
Daniel Rohr, Schauspieler
CHAARTS Chamber Artists

The Beatles
The White Album
«While My Guitar Gently Weeps», «Revolution», «Blackbird», «Julia», «Helter Skelter», «Ob-La-Di, Ob-La-Da» u. a.

Legendär und revolutionär: Nach dem letztjährigen Erfolg von «Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band» am Boswiler Sommer folgt dieses Jahr das «White Album», mit dem die Beatles 1968 einen neuen Standard setzten. Die Fab Four verwirklichten auf diesem Doppelalbum ihre individuellen Vorlieben in einer bisher ungehörten Bandbreite. Ein musikalischer Kosmos, von Akustikballaden über Country, Western und Hardrock bis zur experimentellen Avantgardecollage.

Verschiedene Songs auf dem Album nehmen direkt oder indirekt Stellung zu politischen und gesellschaftlichen Themen der Zeit. So kritisiert zum Beispiel «Piggies», eine Komposition von Gitarrist George Harrison, die herrschenden Klassenunterschiede. Im Song «Blackbird» thematisiert Paul McCartney die Rassendiskriminierung in den USA. John Lennon positionierte sich mit seinem Song «Revolution 1» erstmals klar als politischer Aktivist.

Daniel Rohr führt durch den Abend, sein Schauspielkollege Stefan Gubser schlüpft in die Rolle von George Martin, dem musikalischen Produzenten der Beatles. Aus seiner Sicht erzählt Gubser die Geschichte des Revolutionsjahrs 1968 und dessen Soundtracks.

Die unzähligen Hits des «White Album» erklingen in Neuarrangements für Band und Orchester.

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  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
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  • Boswiler Sommer: Legendär!: Revolution

07.7.

Boswiler Sommer: Legendär!

Phönix

Musikfestival Boswiler Sommer

  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
  • Abendkasse ab 10.30 Uhr, Eintritt: CHF 65.–/55.–/50.–/ Kinder bis zwölf Jahre freier Eintritt

Pleasure Garden
Im Anschluss an die Matinee sind alle Konzertbesucherinnen und -besucher zu einem Apéro riche auf dem Moränenhügel eingeladen. Wir feiern die Vorpremiere der Sommer-Klanginstallation «Pleasure Garden» (siehe übernächste Doppelseite) mit Genevieve Lacey an der Sopranblockflöte.

Kein Konzertmenü nach dem Konzert.

Boswiler Sommer: Legendär!

Phönix

Carmina Quartett
Matthias Enderle, Violine
Agata Lazarczyk, Violine
Wendy Champney, Viola
Chiara Enderle, Violoncello

Wolfgang Amadé Mozart (1756–1791)
Streichquartett d-moll KV 421

Gespräch mit dem Carmina Quartett und Sonia Simmenauer
Moderation: Andreas Fleck

Antonín Dvořák (1841–1904)
Streichquartett op. 96 das «Amerikanische»

Phönix, der Vogel aus der antiken Mythologie, stirbt, um aus seiner Asche wieder neu zu erstehen. Die Phönix-Legende könnte auch die Geschichte des wohl besten Schweizer Streichquartetts sein. Nach einer legendären, dreissig Jahre andauernden Karriere verstarb 2018 die noch junge zweite Geigerin Susanne Frank. Der Cellist Stephan Goerner hatte sein Spiel nach einem Hirnschlag ein Jahr zuvor aufgeben müssen. In neuer Besetzung ist das Quartett nun wieder zu hören: Festival Artist Chiara Enderle spielt an der Seite ihrer Eltern Matthias Enderle und Wendy Champney sowie der neuen zweiten Violine Agata Lazarczyk.

Im Programm begegnen sich zwei Kernstücke des Repertoires. Mozarts tiefgründiges d-Moll-Streichquartett erscheint mit seiner expressiven «inneren» Welt geradezu als Gegenstück zur Naturmusik und melodischen «äusseren» Welt von Dvořáks «Amerikanischem» Streichquartett.

Zwischen den beiden Stücken unterhält sich Andreas Fleck mit dem Carmina Quartett und Sonia Simmenauer. Seit über dreissig Jahren vertritt sie mit ihrem Berliner Impresariat Simmenauer die namhaftesten Streichquartette der Gegenwart. In ihrem viel beachteten Buch «Muss es sein? Leben im Quartett» schreibt sie über die Psychologie des Streichquartetts.

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07.7.

Boswiler Sommer: Legendär!

Helden

Musikfestival Boswiler Sommer

  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
  • Abendkasse ab 17.30 Uhr, Eintritt: CHF 80.–/65.–/50.–/Kinder bis zwölf Jahre freier Eintritt

Konzertmenü, 20.15 Uhr
- Seetaler Weissweinschaumsuppe
- Rosa Kalbsbäggli im Crêpemantel an Balsamicojus, Püree
vom Alten Schweden, Ratatouille
- Schokoladenmousse-Pyramide mit exotischem Fruchtsalat und Passionsfruchtsauce

Vegetarisches Menü
- Seetaler Weissweinschaumsuppe
- Crêpe, gefüllt mit Ratatouille, sommerlich leichter Kronen-Dip
- Schokoladenmousse-Pyramide mit exotischem Fruchtsalat und Passionsfruchtsauce

Separate Reservation unerlässlich! Die Platzzahl ist beschränkt.

Das Ensemble ZRI serviert exklusiv an diesem Abend
einen musikalischen Zwischengang im Festzelt.
 

Boswiler Sommer: Legendär!

Helden

Alexander Sitkovetsky, Violine
Timothy Ridout, Viola
CHAARTS Chamber Artists
Gábor Takács-Nagy, Leitung

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847)
Ouvertüre «Die Hebriden»

Wolfgang Amadé Mozart (1756–1791)
Sinfonia concertante Es-Dur KV 364

Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 «Eroica»

Mit Mendelssohn, Mozart und Beethoven huldigt das Schlusskonzert des Boswiler Sommers drei «Helden», die selbst im hohen Alter von über 200 Jahren alles andere als angestaubt klingen.

1829 reiste Mendelssohn erstmals nach England, wo er begeistert empfangen wurde. Nach einigen Konzerten in London fuhr er weiter nach Schottland, wo ihn die wild-romantische Inselgruppe der Hebriden zu seiner Ouvertüre mit ihrer einmaligen Klangmagie inspirierte.

Mozarts Sinfonia concertante – angesiedelt zwischen Sinfonie und Solokonzert – weist im Tonartencharakter bereits auf Beethoven voraus. Das Stück begeistert durch den Kontrast zwischen sinfonischen Tutti und den virtuosen Soli von Violine und Viola.

Beethoven selbst hielt die dritte Sinfonie für seine bedeutendste. Der Legende nach widmete er sie zuerst Napoleon, den er bewunderte, zog die Widmung später jedoch, enttäuscht über dessen Kaiserkrönung, zurück. Mit der «Eroica» zünden CHAARTS unter der Leitung von Gábor Takács-Nagy in grosser Besetzung das musikalische Schlussfeuerwerk des Boswiler Sommers.

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  • Alte Kirche, Künstlerhaus Boswil
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  • Boswiler Sommer: Legendär!: Helden
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